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Studieren im Ausland So wird das Auslandsstudium nicht zur Kostenfalle

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Fulbright und Auslands-Bafög

Erasmus-Stipendiaten gehen für einen Zeitraum von drei Monaten bis zu einem Jahr an eine Partnerhochschule in einem EU-Land, oder in einem anderen am Programm beteiligten Staat (Norwegen, Island, Liechtenstein, Türkei, Schweiz und Kroatien). Partnerhochschulen sind all jene Unis, mit der die Alma Mater eine Kooperationsvereinbarung hat. Die Studiengebühren fallen weg und die im Ausland erbrachten Studienleistungen werden dank des European Credit Transfer Systems anerkannt. Pro Monat erhalten die Stipendiaten außerdem einen Zuschuss von rund 300 Euro. Bewerbungen nehmen die Erasmus-Koordinatoren an der jeweiligen Universität entgegen. Für die Erasmus-Förderung können sich alle Studenten bewerben, die bereits das erste Studienjahr abgeschlossen haben.

Einige Fördermittel werden länderbezogen vergeben. Das wohl bekannteste ist das begehrte Fulbright-Stipendium für die USA. Über die Vergabe der Stipendien entscheidet die Fulbright Kommission - eine Art amerikanischer DAAD. Das Bewerbungsverfahren ist zwar aufwendig: Bewerber müssen an der Universität mindestens vier Semester studiert haben (an der Fachhochschule zwei) und herausragende Studienleistungen, eine fundierte Allgemeinbildung, gesellschaftliches Engagement und gute Sprachkenntnisse (mindestens 89 Punkte im Toefl-Test) vorweisen. Außerdem sollen Interessierte zwei Empfehlungsschreiben von Hochschullehrern einreichen. Wer mit diesen Bewerbungsunterlagen überzeugt, muss sich zuletzt noch vor der Kommission beweisen.

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Doch der Aufwand lohnt sich: Die Fulbright-Stipendiaten studieren an einer US- Hochschule kostenfrei. Fulbright zahlt auch für Lebenshaltungskosten, Reise, Versicherung und Sprachtests. Außerdem können sich die Studenten anschließend in die Liste prominenter Fulbright-Stipendiaten einreihen und dem Alumni-Verein beitreten – schon Ex-Tagesthemen-Moderator Ulrich Wickert ist mit Fulbright die USA gereist.

Auch das Auslandsbafög kann die Finanzierung stemmen. Wegen der erhöhten Lebenshaltungskosten können auch Studenten, die sonst nicht BAföG berechtigt sind, die Finanzspritze beantragen. Wie im Inland richtet sich die Bemessungsgrenze nach dem Einkommen der Eltern. Zusätzlich zu dem Sockelbetrag und dem Auslandszuschlag, der an die Lebenshaltungskosten im Gastland angeglichen ist, können Studiengebühren bis 4.600 Euro erstattet werden.
Das Auslandsbafög kann auch mit anderen öffentlichen Fördermitteln kombiniert werden.

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