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Studium Die Sieger des Uni-Rankings 2009

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Grafik: Kriterien für Bewerbung

Auch im theoretischen Bereich besteht in den Bachelor-Studiengängen offenbar Nachholbedarf: Sieben von zehn Personalern attestieren ihren Absolventen schlechtere Fachkenntnisse als jenen mit Diplom.

Ganz gleich, welches Zeugnis: Die Persönlichkeit spielt bei der Bewerbung eine immer größere Rolle. Im Jahr 2007 legten darauf etwa 77 Prozent der Personaler Wert, in diesem Jahr sind es schon 87 Prozent.

Und: Die Grenze zwischen privaten und staatlichen Hochschulen verwischt zunehmend. Zwar sind die Privaten in der deutschen Hochschullandschaft längst nicht so tief verwurzelt wie etwa in den USA oder Großbritannien. Doch fast die Hälfte der Befragten sieht sie inzwischen gleichauf mit den staatlichen Universitäten.

An Eigenständigkeit mangelt es ausgerechnet den Absolventen der privaten Hochschulen

Im vergangenen Jahr sagten das 37,3 Prozent, im Jahr 2007 sogar nur 28 Prozent. Überraschend jedoch: An Eigenständigkeit mangelt es ausgerechnet den Absolventen der privaten Hochschulen. In diesem Jahr befand jeder dritte Befragte, dass staatliche Hochschulen selbstständigere Absolventen hervorbringen.

Ein Debakel erlebten die meisten der sechs Hochschulen, die Wissenschaftsrat und Deutsche Forschungsgemeinschaft im Oktober 2007 zu Elite-Unis gekürt haben. Etat der Exzellenzinitiative bis ins Jahr 2011: 1,9 Milliarden Euro. Zwar sollte damit vor allem die Forschung gestärkt werden. Aber wer mit so viel Geld gepäppelt wird, von dem wird in Ranglisten ein gutes Abschneiden erwartet.

Das schafft jedoch nur die RWTH Aachen. Sie landet in fünf Kategorien auf dem ersten Platz – was vorher noch nie einer Hochschule gelang. Auch im erstmals abgefragten Fachbereich Naturwissenschaften gibt es für sie Platz eins. Selbst im Wirtschaftsingenieurwesen, wo die RWTH im vergangenen Jahr nicht einmal unter den besten zehn rangierte, schneidet sie dieses Mal am besten ab. Mehr noch: Im Bereich Maschinenbau, seit Langem das Steckenpferd der Aachener, vergrößert sie ihren Abstand auf die Konkurrenten. Im vergangenen Jahr erreichte sie hier 60,3 Prozent der Stimmen, in diesem Jahr kommt sie auf 74,3 Prozent.

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