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Studium Die Sieger des Uni-Rankings 2009

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Abgesehen von der RWTH Aachen kann mit den Ergebnissen des Uni-Rankings lediglich die Elite-Uni in Göttingen einigermaßen zufrieden sein: In den Bereichen Jura, Naturwissenschaften und Volkswirtschaftslehre reicht es gerade noch für eine Platzierung unter den besten zehn.

FU Berlin nur unter den besten 15

Die traditionsreiche Uni Heidelberg, gegründet im Jahr 1386, schafft es in Jura zwar auf den sechsten Platz – allerdings lag sie hier im vergangenen Jahr noch auf Platz eins. Die anderen vier vermeintlichen Elite-Unis erleiden Schiffbruch.

Die Uni Konstanz, nach Eigenauskunft erpicht auf eine „Kultur der Kreativität“, landet im Bereich VWL auf Platz 15, bei anderen Kategorien ganz unkreativ auf Platz 22 (Jura), 29 (Informatik) oder 33 (BWL). Nicht besser ergeht es der Uni Freiburg, die vor allem „Freiräume für die Forschung“ schaffen wollte. Bestes Ergebnis im Uni-Ranking: ein achter Platz in Rechtswissenschaften – fünf Plätze hinter der Platzierung im Jahr 2008.

Die größte Enttäuschung jedoch erlebt die FU Berlin. Obwohl das wissenschaftliche Potenzial in der Hauptstadt „eines der größten Reichtümer“ in Deutschland sei – findet zumindest Bildungssenator Jürgen Zöllner – schafft sie es in keinem Fach unter die besten 15.

Dafür glänzen andere Hochschulen, etwa Mannheim. Die Uni erreicht nicht nur zum dritten Mal in Folge die Spitzenposition im Fach Betriebswirtschaft, sondern führt auch die Rangliste der Volkswirtschaft an. Grund zum Feiern hat in diesem Jahr auch die FH Karlsruhe: Zweimal Gold, zweimal Silber – damit landet die FH in der Gesamtwertung auf Platz eins, knapp vor der FH München. Der größte Aufsteiger unter den Fachhochschulen ist jedoch die FHTW Berlin: Sie steht erstmals in insgesamt fünf Kategorien unter den besten zehn.

Wenig überraschend:  Die aktuellen Jobaussichten sehen die Personalchefs pessimistisch. 52,5 Prozent bewerten sie als mittelmäßig – 2008 sagten das nur sechs Prozent. Dennoch gibt es Anlass zur Hoffnung: Zwei von drei Befragten erwarten, dass sich die Aussichten aufhellen werden.

Dazu passt eine Studie des Hochschul-Informations-Systems. Die Forscher befragten über 5000 Absolventen des Jahrgangs 1997, ob sie seit dem Abschluss einen Arbeitsplatz gefunden haben. Ergebnis: 91 Prozent der FH- und 89 Prozent der Uni-Abgänger sind bis heute erwerbstätig. Die Arbeitslosenquote der Befragten lag bei einem Prozent.

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