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Supermaster-Sieger „Der Titel soll nächstes Jahr wieder nach Jena“

Florian Molder konnte die Supermaster-Jury überzeugen. Quelle: Frank Beer/WirtschaftsWoche

Im Supermaster-Wettbewerb der WirtschaftsWoche wurde Florian Molder für die beste wirtschaftswissenschaftliche Masterarbeit ausgezeichnet. Zum Start der nächsten Runde berichtet er, wie ihm sein Sieg berufliche Perspektiven und persönliche Freundschaften beschert hat.

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Herr Molder, der Scheck, der symbolisch für Ihr Preisgeld von 25.000 Euro stehen sollte, war leider zu groß für Ihr Gepäck. Wir mussten ihn per Post nachsenden. Kam er denn heil an?
Ja, die Post war zuverlässig. Und keine Angst, auch das Geld war kurz nach dem Wettbewerb schon auf meinem Konto.

Wie haben Sie die Zeit seitdem erlebt?
Sehr aufregend. Erstmal musste ich den Gewinn überhaupt verdauen. Ich hatte nie damit gerechnet, überhaupt ins Finale zu kommen. Dann tatsächlich zu gewinnen, fühlte sich großartig an.

Was haben Sie mit dem Preisgeld gemacht?
Ein paar kleinere Anschaffungen und einen Kurztrip habe ich mir gegönnt. Aber der Großteil kam aufs Sparkonto. Es ist schon eine Menge Geld, wenn man frisch von der Uni kommt. Ich hatte als Student ein Stipendium, aber auch damit spart man nebenbei keine 25.000 Euro. Und das Geld war ja nicht der einzige Gewinn.

Sie durften mit den anderen Finalisten an einer dreiwöchigen Reise nach China teilnehmen. Wie war das?
Phänomenal. Ziel der Reise war eben nicht, nur das übliche Touristenprogramm zu bekommen, sondern das Land besser zu verstehen. Wie ticken die Chinesen? Wie funktioniert die Wirtschaft dort? Klar, wir haben auch die Terrakotta-Armee und die chinesische Mauer angeschaut. Aber wir waren auch bei Baidu, dem chinesischen Google, und bei Huawei, die die Reise gesponsert haben.

Die Ausschreibung für die zweite Runde des Wettbewerbs startet jetzt. Was würden Sie den Teilnehmern raten?
Ich würde wirklich jedem raten, der eine wirtschaftswissenschaftliche Masterarbeit geschrieben hat, sich zu bewerben. Ich habe viel dazugelernt, beim Finale und auf der Reise neue Freunde kennengelernt, mit denen ich noch regelmäßig im Kontakt bin. Ich weiß von einem anderen Finalisten, der dank des Wettbewerbs mit dem Investor Frank Thelen in Kontakt kam und sich auch später nochmal ausgetauscht hat. Den lernt man auch nicht einfach so auf einem Dorffest kennen.

Sie arbeiten seit Ihrem Master-Abschluss bei Volkswagen in Sachsen. Wie kam Ihr Gewinn dort an?
Die Kollegen in meiner Abteilung haben sich sehr gefreut. Mein Chef sagte, wenn ich den Weg Richtung Promotion weitergehen will, findet sich auch dafür ein Weg oder für Weiterbildungen in Richtung Teamleitung. Der Supermaster hat mir auch beruflich etwas gebracht.

Haben Sie den Preis gebührend mit Ihren Betreuern an der Uni Jena gefeiert?
Natürlich! Ich hatte mit meinem direkten Betreuer, einem wissenschaftlichen Mitarbeiter, richtig einen drauf gemacht. Der hat sich natürlich sehr gefreut. Außerdem hatte ich das gesamte Lehrstuhl-Team meines Professors Nils Boysen zum Essen eingeladen. Professor Boysen hat dabei eine Ankündigung gemacht: Er will den Titel jetzt jedes Jahr nach Jena holen.

Beim Supermaster-Wettbewerb sucht die WirtschaftsWoche auch in diesem Jahr wieder die beste wirtschaftswissenschaftliche Masterarbeit. Eine hochkarätige Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft kürt die Gewinnerin oder den Gewinner – das Preisgeld: 25.000 Euro. Hier geht’s direkt zur Anmeldung.

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