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Uni-Ranking 2019 Die Lieblings-Unis der Unternehmen

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„München ein Selbstläufer“

Auch in den Ingenieurwissenschaften ist die TU München stark: In Maschinenbau und Elektrotechnik sicherte sie sich jeweils den zweiten Platz, nur geschlagen vom ewigen rheinischen Rivalen, der RWTH Aachen. Das KIT liegt jeweils auf Platz drei. Im Fach Maschinenbau folgen die Technischen Universitäten in Berlin und Kaiserslautern, in der Elektrotechnik die TUs in Darmstadt und Berlin.

Insgesamt ist der Hochschulstandort München bei den Personalern äußerst beliebt. Die Ludwig-Maximilian-Universität München (LMU) landet in Volkswirtschaftslehre und Jura jeweils auf dem ersten Platz. In der VWL sind die renommierten Fakultäten der Unis Mannheim, Köln, Frankfurt und der FU Berlin auf den nächsten Plätzen. In Jura folgen Heidelberg, Bayreuth, Köln und Tübingen.

In Betriebswirtschaftslehre und den Naturwissenschaften schafft es die LMU immerhin auf den dritten Platz. In BWL muss sie sich den Unis Mannheim und Köln geschlagen geben, danach folgen Frankfurt und Münster. In den Naturwissenschaften liegen die TU Berlin und die RWTH Aachen vor Heidelberg und der HU Berlin.

Warum gerade die Absolventen der Münchener Akademien bei Arbeitgebern so beliebt sind, dafür hat Claudia Müller mehrere Erklärungen. Da wären zum einen die Vorzüge der Stadt an sich, die es leichter machten, die hellsten Köpfe anzuziehen und zu halten. „München ist eine attraktive Stadt“, so Müller, die als Research Analystin für Universum am Ranking mitgearbeitet hat. „Eine Hochschule dort hat es leichter, die besten Professoren und Studenten anzulocken, weil die Lebensqualität stimmt.“

Ein weiterer Grund sei, dass sich auch Unternehmen gerne in München ansiedeln. „Die räumliche Nähe zu großen Unternehmen in München gibt Studenten die Gelegenheit, sie schon früh kennenzulernen und dort Praktika oder Abschlussarbeiten zu absolvieren“, sagt Müller. Auch das präge die hohe Meinung der Personaler. Der Kontakt zur Wirtschaft könne auch die Hochschulen besser machen: „Wenn Unternehmen vor Ort viel in Forschung investieren, profitieren davon die Unis“, sagt Claudia Müller. Ihr Fazit: „Als Hochschulstandort ist München ein Selbstläufer.“

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