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Universitäten Höchststand bei Studierenden

Nie zuvor saßen mehr junge Menschen in Hörsälen und Seminarräumen. Aber die Zahl der Neuanfänger steigt nicht weiter - und manche Bundesländer werden für Studenten zunehmend unattraktiv.

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Universität: Höchststand bei Studierenden Quelle: dpa

In Deutschland gibt es so viele Studierende wie nie zuvor. Im laufenden Wintersemester sind 2,8 Millionen Studentinnen und Studenten an den deutschen Hochschulen eingeschrieben. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden waren das 48 300 mehr als im Wintersemester davor - eine Steigerung von 1,8 Prozent. Die Zahlen basieren auf ersten vorläufigen Ergebnissen.

Die Zahl der Studienanfänger hingegen stagniert, wie aus der am Freitag veröffentlichten Mitteilung hervorgeht. Im Studienjahr 2016 - es umfasst das Sommersemester und das darauf folgende Wintersemester - nahmen 505 900 Menschen erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule auf, 0,1 Prozent weniger als im Studienjahr 2015.

Knapp zwei Drittel der Studierenden sind an wissenschaftlichen Hochschulen eingeschrieben, gut ein Drittel an Fachhochschulen. Nur 1,3 Prozent studieren an einer Kunsthochschule und 1,4 Prozent an einer Verwaltungsfachhochschule.

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Sie sind allerdings die größten Gewinner bei den Erstsemestern: Die Verwaltungsfachhochschulen legten um 7,9 Prozent zu, während wissenschaftliche Hochschulen und Kunsthochschulen etwas weniger Neulinge hatten und Fachhochschulen stagnierten.

Sinkende Studentenzahlen gibt es in allen ostdeutschen Flächenländern außer Thüringen. Den größten Zuwachs dagegen hatten Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Zahlenmäßig liegt Nordrhein-Westfalen mit aktuell knapp 772.000 vorn, gefolgt von Bayern (381.000) und Baden-Württemberg (363.000).

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