Arbeitgeberranking 2012 Die besten Arbeitgeber für junge Talente

Sicherer Arbeitsplatz statt schneller Aufstieg, solides Grundgehalt statt hohe Boni: Das Arbeitgeber-Ranking von WirtschaftsWoche und Universum zeigt, was High Professionals heute von Arbeitgebern erwarten. Und welche Unternehmen ihre Wünsche erfüllen.

Beliebteste Arbeitgeber der Wirtschaftswissenschaftler
Die Euroskulptur vor der Europäischen Zentralbank Quelle: dapd
Puddingpulver-Tüten der Dr. Oetker GmbH Quelle: dpa/dpaweb
Das Logo von SAP an der Konzernzentrale Quelle: dpa
Ein Label von Hugo Boss Quelle: dapd
Nivea-Dosen Quelle: AP
Die Türme der Deutschen Bank Quelle: dapd
Fahnen mit der Aufschrift BASF Quelle: dpa
das Nestlé-Logo Quelle: dapd
Ein Bundeswehrsoldat mit einem Spürhund Quelle: dpa
Eine Unternehmensberatung Quelle: Fotolia
Die Zentrale von Bosch Quelle: ddp
Unternehmensberatung Quelle: Fotolia
Das Mercedes-Emblem Quelle: dapd
Fahnen mit dem Adidas-Logo Quelle: dapd
Ein Gebäude von Siemens Quelle: REUTERS
Ein neuer Volkswagen Beetle Quelle: dapd
Tassen mit Google-Logo Quelle: REUTERS
Ein Flugzeug der Lufthansa Quelle: dapd
Ein Porsche-Emblem Quelle: dapd
Ein Mitarbeiter der Audi AG wischt mit Handschuhen über das Audi Markenlogo Quelle: dapd

Lebenslänglich: Was für viele nach Drohung oder Strafe klingt, ist für Kerstin Kleineidam ernst gemeinter Wunsch. Seit 15 Jahren arbeitet die Maschinenbauerin bei Volkswagen, und wenn es nach der 38-Jährigen geht, können ruhig noch ein paar Jahre dazukommen. Im Werk in Wolfsburg startete sie 1997 im Anschluss an ihr Studium an der FH Wolfenbüttel als Trainee. Danach arbeitete sie unter anderem im Produktmanagement und war 18 Monate für VW in den USA, um herauszufinden, wie die Konsumenten dort ticken. Seit Sommer 2011 koordiniert sie das Zusammenspiel verschiedener Abteilungen bei der Entwicklung eines neuen Familienautos. Und kann sich durchaus vorstellen, bei Volkswagen auch in Rente zu gehen.

Jahrzehntelange Treue zum gleichen Arbeitgeber: Was nach Vorstellungen aus Großvaters Zeiten klingt, ist für Kleineidam auch heute wieder attraktiv: "Hier lösen wir Aufgaben Hand in Hand, statt mit spitzen Ellbogen um die nächste Position zu hakeln", sagt Kleineidam, Mutter zweier Kinder im Alter von drei und fünf Jahren. "Außerdem ist mein Arbeitsplatz recht sicher, gleichzeitig stehen mir bei Volkswagen viele Türen offen."

Berufseinsteiger wollen Stabilität

Mit ihrer Haltung befindet sich Kleineidam in bester Gesellschaft. Kontinuität ist jüngeren Arbeitnehmern wichtiger als eine steile Karriere, ein angemessenes, garantiertes Grundgehalt wertvoller als die Chance, auf hohe, aber leistungsabhängige Boni.

Welche Arbeitszeitmodelle deutsche Unternehmen Familien anbieten

In Zeiten von Euro-Krise, Insolvenzanträgen, angekündigten Sparrunden und trüben Konjunkturaussichten wirken auf sie nicht kurzfristig explodierende Börsenkurse oder Umsatzzahlen sexy, sondern überschaubares, kontinuierliches Wachstum. Bodenhaftung, Verantwortungsbewusstsein und Beständigkeit sind Schlagworte, die Unternehmen heute für Berufseinsteiger attraktiv machen – Stabilität statt rastloser Jobwechsel heißt die Devise. Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ist die Dauer der Betriebszugehörigkeit in den Jahren 2008 bis 2010 von 10,8 Jahre auf 11,2 Jahre weiter gestiegen, das Niveau wird sich nach Institutsangaben auch 2011 nicht ändern.

Geld und Verantwortung. Was jungen Berufstätigen wichtig ist

Früher langweilig, heute gefragt

"Die Generation Y ist konservativ und sicherheitsfanatisch. Unternehmen, die mit zum Teil lebenslangen Karrierewegen werben, galten früher als langweilig, heute sind sie gefragt wie nie", sagt Stefan Lake.

Das zeigt auch das aktuelle Arbeitgeberranking, das der Deutschland-Geschäftsführer der Beratung Universum Communications gemeinsam mit seinen Kollegen exklusiv für die WirtschaftsWoche erhoben hat. Mehr als 5700 Arbeitnehmer unter 40 mit bis zu acht Jahren Berufserfahrung hat Universum gefragt, was ihnen im Berufsleben wichtig ist und für welche Unternehmen sie am liebsten arbeiten würden.

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