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Business-Denglish Die witzigsten Fehler in englischen Bewerbungen

Schlechtes Büro-Englisch ist Weltsprache. Wer sich aber in einem internationalen Unternehmen bewerben möchte, sollte die Sprache beherrschen. Sonst macht er vielleicht einen der folgenden peinlichen Fehler.

Obwohl in so gut wie jedem Büro zumindest denglisch gesprochen wird, tun sich viele mit korrektem Englisch schwer. Spätestens bei der Bewerbung in der fremden Sprache kann das peinlich werden. So verwechseln viele Bewerber - trotz aller Bemühungen deutscher Englischlehrer - immer noch " become" mit " get" beziehungsweise " receive". "I became a good certificate" heißt nicht, dass der Bewerber ein gutes Zeugnis bekam, sondern dass er zum Zeugnis wurde. Quelle: REUTERS
Ebenfalls ein beliebter deutscher Fehler ist die Verwendung des Wortes "Handy" anstatt "mobile" oder "cell". "Handy" bedeutet nämlich schlicht "praktisch". Und aus der Angabe: "Praktisch: 0049171-xxx xx xx" wird niemand schlau. Quelle: dpa
Außerdem verzichten viele Müllers & Co. darauf, die Umlaute in ihren Schreiben aufzulösen. Das sollten Bewerber aber unbedingt tun, auch wenn es um den Eigennamen geht. Schließlich gibt es nicht auf jeder Tastatur ä, ö, ü oder ß. Quelle: dpa
Wichtig sind auch die korrekten Bezeichnungen für die Schullaufbahn. Wer sagen möchte, dass er das Gymnasium besucht hat, sollte die Begriffe "grammar school" oder "high school" verwenden. Gymnasium steht im Englischen nämlich für Turnhalle. Und wer studiert hat, nimmt das Wort "studies" statt "study" - letzteres meint nämlich das Arbeitszimmer. Quelle: dpa
Auch wenn es in der Bewerbung auf die Noten zu sprechen kommt, ist ein Blick ins Wörterbuch hilfreich: " Notes" sind nämlich Notizen und haben nichts mit " grades" oder " marks" zu tun (letztere nicht zu verwechseln mit Unternehmensmarken, die heißen im englischen "brands"). Außerdem sollten Bewerber daran denken, ihre grades noch ins angelsächsische System zu übertragen. Eine 2+ in Mathe wird kein Personaler verstehen, ein B+ dagegen schon. Quelle: dpa
Wer auf sein soziales Engagement hinweisen möchte, sollte tunlichst den Begriff " committed" verwenden, anstatt " engaged". Andernfalls gibt man dem Personaler zu verstehen, beispielsweise jahrelang im Kirchenchor "verlobt" gewesen zu sein. Und das ergibt nun wirklich keinen Sinn. Quelle: dpa
Apropos Personaler: Die korrekte Bezeichnung für den Personalchef lautet " Human Resource Manager" - und nicht "personal chef" oder sonst wie. Quelle: Fotolia
Denn " Chef" bedeutet nichts anderes als " Koch". Der Chef eines Unternehmens heißt "Boss". Quelle: AP
Und auch wenn Ihr Boss gerne etwas unternimmt (Englisch: to undertake), ist er deshalb kein " undertaker". Das bedeutet nämlich nicht " Unternehmer", sondern " Bestatter". Das korrekte Wort für Unternehmer lautet " entrepreneur". Quelle: dpa/dpaweb
Genauso wenig Freunde macht sich, wer sich auf die Stelle als " procurer" bewirbt, wenn er Prokurist werden möchte. Oder noch schlimmer: Den Prokuristen procurer nennt. Das Wort bedeutet nämlich " Zuhälter". Diese und weitere Fallen in englischsprachigen Bewerbungen finden Sie übrigens hier. Quelle: dpa
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