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Neues Xing-Profil Jobsuche selbst gemacht

Das Karrierenetzwerk Xing wird zehn Jahre alt. Als Geschenk bekommen die 13 Millionen Mitglieder ein rundum erneuertes Profil, das mehr Raum zum selber gestalten zulässt.

Das neue Xing-Profil gleicht künftig mehr einer Website - neu ist vor allem das Portfolio zu eigenen Projekten und Schwerpunkten.

Das neue Profil lässt mehr Fremdinhalte wie Blogeinträge und Tweets zu, lässt tief in die eigene Arbeit blicken und hebt die eigenen Stärken mehr hervor.  Ob Unternehmer, Freelancer oder Student – jeder soll sein Ich ab jetzt professioneller in Szene setzen können.

Der starre Lebenslauf hat bei Xing ausgedient, nun ist nur noch von einem Portfolio die Rede. „Erfolgreiche Projekte, Messe- und Veranstaltungsteilnahmen oder zu vermarktende Produkte sowie Dienstleistungen lassen sich im neuen Portfolio umfangreich präsentieren“, heißt es in einer Mitteilung. Bilder von angebotenen Produkten, aktuellen Projekten oder Auslandserfahrungen sollen die Profilseite auflockern. Auch pdf-Dateien beispielsweise von Arbeitszeugnissen sollen im Portfolio einen Platz finden.

17 Tipps für ein gelungenes Xing-Profil
1. Profil vollständig ausfüllenKlingt vermeintlich banal, wird aber oft vernachlässigt: Füllen Sie Ihr Profil so detailliert wie möglich aus – und aktualisieren Sie es regelmäßig, sobald sich an Ihrer Position oder Funktion etwas ändert. Quelle: Fotolia
2. Passendes Foto wählenSoll heißen: Keine unscharfe Aufnahme aus dem vergangenen Sommerurlaub, kein verschwommenes Bild vom letzten Thekenaufenthalt. Ob in Farbe oder Schwarzweiß, ist nicht entscheidend. Das Profilbild sollte vor allem seriös wirken und authentisch – und zu Ihrer Branche passen. Also: Banker und Unternehmensberater in Anzug und Krawatte, Grafiker und Designer gerne in legerer Kluft. Quelle: Fotolia
3. „Über mich“ beachtenAuch diese Funktion wird oft vernachlässigt. Xing bietet die Chance, das Profil persönlich und individuell zu gestalten. Also: Was genau macht Sie einzigartig? Hier können Sie die Essenz Ihrer Persönlichkeit in wenigen Sätzen schildern. Tipp: Schon mit rudimentären HTML-Kenntnissen können Sie dort Bilder, Grafiken oder Links einfügen. So können Sie sich von der Masse abheben – und zeigen gleichzeitig Kreativität und Individualität. Quelle: Fotolia
4. Dokumente hochladenSeit einigen Monaten können Mitglieder auf ihr Profil Referenzen und Auszeichnungen hochladen – also beispielsweise Arbeitsproben oder Zeugnisse. Quelle: Fotolia
5. Weitere Profile verlinkenSie sind bei Twitter? Oder bei Google Plus? Dann teilen Sie das Ihren Kontakten mit – indem Sie Ihre Profile bei Xing verknüpfen. Quelle: Fotolia
6. Premium-Account erwägenDie Grundfunktionen bei Xing sind kostenlos. Doch wer das Netzwerk zur ernsthaften Kontaktpflege oder Jobsuche nutzen will, kommt nicht um eine Premium-Mitgliedschaft umhin. Für 5,95 Euro monatlich bietet Xing erweiterte Funktionen: Dann kann man erstens sehen, wer das eigene Profil besucht hat, zweitens gezielt nach Kontakten suchen, drittens Nachrichten mit Anhängen bis 100 Megabyte verschicken. Für Jobsucher am wichtigsten ist der vierte Vorteil: Premium-Mitglieder können allen Mitgliedern direkte Nachrichten schreiben, nicht nur ihren direkten Kontakten. Quelle: Fotolia
7. Gruppen nutzen…Die Xing-Mitglieder tauschen sich nicht nur individuell aus, sondern auch in den etwa 50.000 Fachgruppen. Die Gruppe Bewerbung & Recruiting ist mit knapp 55.000 Mitgliedern eine der größten. Quelle: Fotolia

Eigene Websites zur Selbstdarstellung sollen, so der Traum des Unternehmens, überflüssig werden. Fremdinhalte wie Blogeinträge können im Bereich „Weitere Profile im Netz“ über einen RSS-Reader eingebaut werden genauso wie Kurzmitteilungen von Twitter. Auch die Einträge in den verschiedenen Gruppen auf Xing werden direkt im Profil angezeigt. „Mit dem neuen Profil stellen wir XING derart attraktiv auf, dass unsere Mitglieder auf allgemeine Websites zur beruflichen Selbstdarstellung verzichten können“, sagt Xing-Produktvorstand Timm Richter.

Auch das Design ähnelt künftig dem einer normalen Website. So muss der Profilbesucher nicht mehr plump nach unten scrollen, um an alle Informationen zu gelangen. Stattdessen gibt es am linken Rand eine Navigation mit den Reitern „Profildetails“, „Portfolio“, „Weitere Profile im Netz“, „Kontakte“, „Gruppen“, „Themen“ und „Aktivitäten“. Auch hier setzt Xing auf mehr Farbe. Bei den bisherigen Arbeitsstellen zeigen bunte Blasen je nach ihrer Größe an, wie lange man dort war. Balken visualisieren das jeweilige Sprachniveau.

Ein neuer Eyecatcher wird ein Button oben im Profil sein, über den man angibt, ob man gerade an einem Job interessiert ist. Auch Gehaltsvorstellungen und der gewünschte Arbeitsort können angegeben werden. Profilinhaber können dabei kontrollieren, wem sie ihre Absicht, den Job zu wechseln, mitteilen wollen und wem nicht.

Das Fazit heißt also mehr selber gestalten, statt starre Formularfelder ausfüllen. Bilder und bunte Farben lockern das Profil auf. Das Eingliedern von Fremdinhalten macht die Seite aussagekräftiger und individueller. Das neue Portfolio und der Jobsuche-Button kommen vor allem Freiberuflern entgegen, die ihre Projekte präsentieren können und ständig auf der Suche nach neuen Aufgaben sind. Interessenten können sich bereits für das neue Profil registrieren

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