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Personalberater Die 100 wichtigsten Headhunter

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Christoph Zeiss, 39

Zu seinen Kunden zählt die Hälfte der 30 größten Dax-Konzerne, ein Drittel macht der ehemalige Konsumgüterspezialist mit Unternehmen wie Hugo Boss oder Louis Vuitton.

Der Classic-Car-Fan, der eine auffällige Vorliebe für elegante Anzüge mit Einstecktuch pflegt, gehört zu den wenigen, die regelmäßig Aufsichtsräte und Vorstände mit Jahreseinkommen ab 500.000 Euro an die Top-Liga der Wirtschaft vermitteln – etwa Ex-Bundesbank-Chef Axel Weber zur Schweizer UBS.

Unternehmensberatung/Wirtschaftsprüfung/Steuerberatung

Die Basis für seinen Aufstieg legte Zeiss mit Mitte 20: Damals, Ende der Neunzigerjahre, traf der Betriebswirt als Praktikant der Personalberaterin Ursula König auf eine Chefin, die bereit war, ihn zum Kompagnon zu machen. 1998 gründeten die beiden die Firma Heads! in München, die heute 120 Mitarbeiter zählt, darunter Christoph Netta, Deutschlands Versicherungspapst der Personalberaterbranche, den er von Heidrick & Struggles abwarb.

Technologie/Kommunikation

Ein lohnender Schachzug: „Wer wirklich als Top-Personalberater gilt, hat kein Problem, Mindesthonorare von 50.000 Euro und mehr durchzusetzen. Oft müssen die Auftraggeber für eine Managersuche mehr als nur ein Drittel von dem bezahlen, was die Führungskraft im ersten Jahr ihrer Anstellung an Bezügen und Nebenleistungen erhalten soll“, schreibt Branchenkenner Rainer Steppan in seinem Buch „Headhunter – Blick hinter die Kulissen einer verschwiegenen Branche“.

In Arbeit
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Vielen Unternehmen ist das mittlerweile zu teuer: Branchenbeobachter wie Thomas Lünendonk gehen deshalb davon aus, dass Suchaufträge für Fach- und Führungskräfte mit einem Jahreseinkommen bis 120.000 Euro künftig standardisierter abgewickelt werden – etwa über Internet-Plattformen wie BetterHeads, gegründet von Markus Krampe, Ex-Strategiemanager der Metro-Gruppe, und Philipp Mommsen, einst Personalmanager beim Finanzdienstleister MLP.

Seit September 2013 können Unternehmen über BetterHeads aus einem Pool von derzeit gut 500 Personalberatern den geeigneten Vermittler für Fach- oder Führungspositionen ab 75.000 Euro Jahreseinkommen filtern.„Ein bekannter Markenname“, sagen Krampe und Mommsen, „bedeutet nicht, dass ein Kandidat dort auch am besten aufgehoben ist.“

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