Ranking Die beliebtesten Städte zum Arbeiten

Stepstone und die Boston Consulting Group haben weltweit 366.000 Arbeitnehmer gefragt, in welchen Städten sie am liebsten arbeiten würden. Unter den Top Ten ist auch eine deutsche Metropole .

Tokio landet auf Rang zehn. Die Stadt ist vor allem von der Finanz- und Dienstleistungsbranche geprägt und gilt als das Handelszentrum Japans. Und das soll auch so bleiben. Da Tokio 2020 die Olympischen Spiele ausrichtet, rechnen Experten mit einem weiteren Wachstum der Wirtschaft. Die Metropole ist die einzige asiatische Stadt, die es in die Top Ten des Rankings geschafft hat. Quelle: imago
Sydney ist das australische Finanz-, Handels- und Industriezentrum. Die Fünf-Millionen-Einwohner-Stadt beherbergt Zentralen von etwa der Hälfte aller großen, australischen Unternehmen. Neun Prozent der Befragten können sich vorstellen in Sydney zu leben und zu arbeiten. Damit schafft die Stadt es auf Rang neun. Quelle: imago
Die französische Hauptstadt hat in den vergangenen Jahren an Attraktivität eingebüßt. Bei der Vorgängerumfrage aus dem Jahr 2014 war Paris noch deutlich beliebter. Aktuell reicht es nur noch für den achten Rang. Dennoch ist die Metropolregion in Frankreich der unangefochtene Wirtschaftsstandort Nummer eins. Durch ihre zwölf Millionen Einwohner bietet sie einen enormen Absatzmarkt und zieht somit vor allem die Konsumgüterindustrie an. Quelle: imago
Los Angeles gehört zu den Aufsteigern und rangiert erstmalig unter den Top Ten. Die siebtplatzierte Stadt ist bei den meisten vor allem durch die Film- und Musikindustrie bekannt (Paramount Pictures, Walt Disney etc.) Aber auch jenseits der Glamourbranche hat L.A. Potenzial. Unteranderem sind dort viele Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie ansässig.    Quelle: imago
Dubai landet auf Rang sechs der beliebtesten Arbeitsorte der Welt. Die Glitzermetropole am Persischen Golf hat in den vergangenen Jahrzehnten ein rasantes Wachstum hingelegt. Mittlerweile gilt Dubai als eines der größten Handelszentren im Nahen Osten. Zu der günstigen Verkehrslage auf dem Weg von Europa nach Asien kommt hochmoderne Infrastruktur, die Dubai zum internationalen Drehkreuz vieler Waren macht. Quelle: imago
Amsterdam landet auf Rang fünf. 14 Prozent der Befragten können sich vorstellen, in der niederländischen Stadt zu arbeiten. Nicht nur viele einheimische Unternehmen wie Philips oder Heineken haben ihre Hauptquartiere in Amsterdam. Sondern auch internationale Konzerne eröffnen ihre Europazentralen in der Hafenstadt. Darunter auch US-Riesen wie Cisco und Netflix.  Quelle: imago
Barcelona macht deutlich Plätze gut und landet auf Rang vier der beliebtesten Arbeitsdestinationen. Als Hauptstadt der wirtschaftlich stärksten Regionen Spaniens ist Barcelona ein wichtiger Standort. Vor allem in der Dienstleistungsbranche ist Kataloniens Metropole stark. Aber auch die Automobil- und Chemieindustrie produziert rund um Barcelona. Im Zuge des Unabhängigkeitsreferendums im Oktober 2017 verlagerten jedoch einige Unternehmen ihre Hauptquartiere in andere Landesteile Spaniens. Quelle: imago
Auf das Treppchen schafft es diesmal auch Berlin und das obwohl die großen, deutschen Konzerne ihre Zentralen meist an anderen Orten der Republik unterhalten. „Die blühende Start-up-Szene sowie die zunehmende Internationalität machen Berlin zu einem weltweit beliebten Arbeitsstandort“, sagt Stepstone-Geschäftsführer Sebastian Dettmers. Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen der Hauptstadt zählen unter anderem Biotechnologie, Medizintechnik und   Kommunikationstechnologie. Quelle: imago
New York war schon immer ein Ort der Sehnsucht. Das ist auch heute noch so. 16 Prozent der Befragten würden gerne in der Ostküstenmetropole arbeiten. Mit der Wall Street gehört New York neben London und Tokio zu den wichtigsten Finanzplätzen der Welt. Viele Weltkonzerne wie etwa Pfizer, Time Warner oder Sony haben dort ihre Hauptquartiere Quelle: imago
Die mit Abstand beliebteste Stadt ist nach wie vor London. 22 Prozent würden für den Job in die englische Hauptstadt ziehen – und das trotz Brexit. Die Studienautoren begründen dies mit der starken „globalen Marke“ der Stadt, die sich unabhängig vom Rest Großbritanniens positionieren kann. Die Angst vor allem um den Finanzstandort London scheinen die befragten Arbeitnehmer nicht zu teilen. Quelle: imago
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