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Stellensuche Bewerber mögen es nicht mobil

Mobile Recruiting? Nein danke, sagt die Mehrheit der Bewerber einer Umfrage zufolge. Und wenn schon, dann soll es ganz schnell gehen.

Die cleversten Tricksereien beim Bewerben
Sie wollen die Firma wechseln, weil sie die alte doof oder langweilig finden, das können Sie denken, aber niemals sagen. Denn auch der neue Chef wird ganz genau zuhören: Loben Sie seine Firma und sagen Sie ihm, welche Herausforderung seine Firma ist. Diese und weitere Tipps gibt Karrierecoach und Beststeller-Autor Martin Wehrle. Quelle: Blumenbüro Holland/dpa/gms
Der Lebenslauf ist kein starres Dokument: Sie können beschönigen, nur Lügen sollten Sie nicht. Aber Dauerwechseln kommt nicht so gut an, deshalb fassen Sie Stationen unter einer Überschrift zusammen. Die Einzelpunkte können Sie dann als Unterpunkte verstecken. Quelle: Blumenbüro Holland/dpa/gms
Chefs sind manchmal schwierige Gesellen: Sie sollten aber im Bewerbungsgespräch darauf verzichten, Schlechtes über ihren Chef zu sagen, egal wie schlecht sie ihn fanden. Denn wer Negatives erzählt, kann womöglich als Querulant gelten. Quelle: AP
Wenn ihr Studium zu dem Job passt, auf den Sie sich nun bewerben, dann erzählen Sie davon. Mit Fachwissen können Sie jeden Chef überzeugen, egal wie lange Sie sich vorher damit beschäftigt haben. Quelle: dpa
Längere Zwangspausen können im Lebenslauf zwei Reaktionen hervorrufen: Mitleid oder Ablehnung. Arbeitgeber neigen eher zum zweiten: Ein Arbeitnehmer, der in den vergangenen Jahren häufiger krank war, könnte auch in der Zukunft öfter mal krank werden - und kostet dann trotzdem Geld. Aber: Eigentlich geht es den künftigen Chef nichts an, wann man wie oft krank war. Fragt er doch danach, sollte die Krankheit geschickt verpackt werden, etwa als Zeit, in der man sich Zusatzqualifikationen angeeignet hat. Quelle: dpa
Die Arbeitslosigkeit kann jeden treffen - bei Chefs ist sie aber noch immer nicht gern gesehen. Sie haben aus verschiedenen Gründen Vorurteile gegen Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer - ihren Job verloren haben. Verzichten Sie deshalb auf das Wort "arbeitslos" oder "arbeitssuchend" im Lebenslauf. Füllen sie "leere Zeit" eher mit Weiter- oder Fortbildungen auf. Quelle: dpa
Gerade frisch verheiratet und nun möchten die Frischvermählte auch in der gleichen Stadt oder zumindest in der Nähe wohnen: Es werden nicht nur Wohnungen aufgelöst und Möbelpacker bestellt, sondern auch Jobs gekündigt und Bewerbungen geschrieben. Verzichten Sie aber darauf, so etwas in die Bewerbung zu schreiben oder im Vorstellungsgespräch zu sagen. Denn das neue Unternehmen will schon die Nummer eins sein - und in jedem Fall immer der entscheidende Faktor. Quelle: dpa

Die schnelle Bewerbung von unterwegs ist für die meisten Arbeitsplatzsuchenden keine Option. Die Bewerbung per Smartphone wird eher von Personalmanagern ernst genommen. Das zeigt eine Online-Befragung des E-Recruiting-Spezialisten Softgarden in Kooperation mit der Fachhochschule Heilbronn bei 1.200 Bewerbern. Die Mehrheit dieser Befragten ist nicht bereit, sich vollständig mobil per Smartphone oder Tablet zu bewerben.

Auf die Frage „Können Sie sich eine Bewerbung über Ihr Smartphone oder Tablet vorstellen“ antwortete nur ein Drittel mit „ja“, zwei Drittel dagegen mit „nein“. Ihre Skepsis begründeten 18 Prozent damit, dass eine Bewerbung „kein Vorgang für unterwegs“ sei. 20 Prozent fanden die Bearbeitung angesichts kleiner Displays und Tastaturen „schwierig“.

Auch gegenüber der Nutzung von Daten aus Online-Netzwerken für die Bewerbung zeigten sich die Befragten mehrheitlich skeptisch. Am größten (43 Prozent) ist die Bereitschaft der Xing-Nutzer, ihre Daten für eine Online-Bewerbung zu nutzen. Bei den LinkedIn-Nutzern sind es nur 25 Prozent.

Auch nicht mobile Online-Bewerbungen haben sich noch immer nicht ganz durchgesetzt. Nur knapp zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) haben nichts dagegen, wenn sie sich nur noch online bewerben können. Und die wollen dafür nicht viel Zeit aufwenden: Für knapp die Hälfte der Befragten sollte die Online-Bewerbung in zehn bis zwanzig Minuten abgeschlossen sein. Nur vier Prozent halten eine Dauer von mehr als 30 Minuten für angemessen.

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Auch die Reaktion kann den Bewerbern kaum schnell genug kommen. 39 Prozent wollen sofort eine erste Eingangsbestätigung, mehr als die Hälfte fordert diese nach spätestens sieben Tagen. Dabei finden 90 Prozent eine automatisch generierte Antwort ausreichend.

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