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Traumberufe Die beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands

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Nachfrage und Angebot

Neue Studenten der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt Quelle: dpa

Heute ist Schmidt dafür zuständig, Proben zu analysieren und deren Qualität zu kontrollieren. Schmidt schätzt ihre Arbeit, weil sie im Labor selbstständig arbeiten kann und ohnehin „kein Büromensch“ sei.

Außerdem profitieren sie und die anderen Nachwuchskräfte davon, dass Solarworld – anders als viele seiner direkten Konkurrenten – als fairer Arbeitgeber gilt, der die Beschäftigten nicht unter Tarif bezahlt. Bald will Solarworld auch im Bereich Social Media aktiv werden, so wie beinahe jeder Arbeitgeber, der etwas auf sich hält. Oder genauer: halten muss.

Denn angesichts der aktuellen Wirtschaftslage können es sich die besten Nachwuchskräfte leisten, Angebote im Zweifelsfall abzulehnen. Trotz der immer noch unsicheren Konjunkturaussichten suchen viele Unternehmen nämlich auch weiterhin händeringend nach qualifizierten Mitarbeitern.

Viele Stellenangebote an Akademiker

Deutsche Mittelständler benötigen aktuell 300 000 neue Mitarbeiter, fand der Deutsche Industrie- und Handelskammertag heraus. Jedes fünfte Stellenangebot richtet sich deutschlandweit an Akademiker, resümierte der Adecco-Stellenindex erst vor wenigen Wochen. Besonders begehrt: Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler.

Hohe Nachfrage, geringes Angebot – von diesem simplen ökonomischen Gesetz profitieren vor allem die besten Nachwuchskräfte. Sie können bei der Suche nach einem ersten Job wieder wählerischer sein und sich den Arbeitgeber herauspicken, den sie am liebsten mögen.

„Der Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt rund um die Talente wird sich stark verschärfen“, sagt Christoph Beck. „Davon bleiben die Automobilkonzerne nicht verschont.“

Beck ist Professor an der FH Koblenz und Experte für Employer Branding, den gezielten Aufbau einer Arbeitgebermarke – laut Unternehmensberatung Kienbaum für 81 Prozent eines der wichtigsten Themen der kommenden Jahre.

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