Berühmte letzte Worte

Die Agentur der Zukunft? Google und Facebook!

Muss der Vorstand seine Familie fragen, ob Internet oder Social Media Engagement sinnvoll sind, feuert man besser die Agentur.

Die zehn häufigsten Fehler der Chefs
1. Keine offene KommunikationEs wird zu wenig miteinander geredet. Führungskräfte schieben als Grund oft das Tagesgeschäft und mangelnde Zeit vor. In der Realität ist jedoch oft Unbehagen oder der Mangel an Know-how bezüglich angemessener Gesprächsführung der wahre Grund. Quelle: imago
2. Druck wird an Mitarbeiter weitergeleitetDer aufgrund der anspruchsvollen Wettbewerbsbedingungen entstehende Druck schlägt ungefiltert auf die Mitarbeiter durch. Anstatt miteinander an Lösungen zu arbeiten, wird gegeneinander gearbeitet. Das fordert von allen Beteiligten sehr viel Kraft. Angemessen ist es, ressourcenschonend mit den Herausforderungen umgehen zu lernen. Quelle: imago
3. Zu wenig Interesse am MenschenFührungskräfte haben meist sehr wirksame Erfolgsstrategien. Doch die funktionieren in der Zusammenarbeit mit Menschen oft nicht. Chefs sind häufig der Auffassung, alles alleine schaffen zu können. Spannungen und nichtkonstruktives Miteinander sind programmiert. Daraus können permanente Überlastungsgefühle sowie Unzufriedenheit auf beiden Seiten resultieren, die zu Gesundheitsproblemen und möglicherweise zu innerer Kündigung führen können. Das kann im schlimmsten Fall auch wirtschaftliche Probleme mit sich bringen. Quelle: imago
4. Nicht offen für Ideen und OptimierungsvorschlägeWenn Mitarbeiter regelmäßig auf taube Ohren stoßen, machen sie irgendwann zu und bringen sich nicht mehr ein. Resignation und innere Kündigung sind die Folge. Quelle: imago
5. Zu wenig AnerkennungRegelmäßiges Lob fehlt. Vor allem Leistungsträger sehen keinen Sinn für ihre Anstrengungen, wenn ihre Leistung nicht wertgeschätzt wird. Quelle: imago
6. Meinung wird nicht gehörtViele Mitarbeiter sind der Auffassung, ihre Meinungen hätten kein Gewicht. Häufig ist mangelnde Wertschätzung der Führungskraft der Grund. Quelle: imago
7. Kein konstruktives FeedbackJeder Beschäftigte will einen guten Job machen. Hierfür benötigt er jedoch den Vorgesetzten zur Standortbestimmung. Die dafür erforderliche konstruktive Kritik scheuen Vorgesetzte aber oft. Quelle: imago
8. Zu wenig Zeit für MitarbeiterDa Führungskräfte zu sehr mit ihren eigenen Themen und Arbeitsaufgaben beschäftigt sind, bekommen Mitarbeiter viel zu wenig Rückmeldung zu ihrer eigenen Arbeit. Quelle: imago
9. Persönliche Entwicklung wird nicht gefördertWenn sich niemand für den Menschen interessiert und dem Mitarbeiter keine persönlichen Entwicklungsziele in Aussicht gestellt werden, wird der Beschäftigte unzufrieden. Die Folge: Er sucht nach einem passenden Job in einem anderen Unternehmen oder resigniert. Gezielte Förderung vermindert Abwanderungstendenzen erheblich. Quelle: imago
10. Die Aufgabe passt nicht zur PersonMenschen erzielen dann Höchstleistungen, wenn sie das machen können, was ihnen Freude bereitet. Das Unternehmen muss aktiv ein Umfeld bereitstellen, in dem sich die Mitarbeiter entfalten und wohlfühlen können. Auch müssen die Erwartungen an den Mitarbeiter jederzeit klar sein. Quelle: imago

Agenturen sollten Leuchttürme sein in diesen gegenwärtig unruhigen Fahrwassern. Sollten den wirtschaftlichen Dickschiffen, Tankern und auch kleinen Schnellbooten den Weg weisen. Sollten den Kapitänen auf den Kommandobrücken dieser Welt zeigen, welche Klippen zu umschiffen sind, wo es flussaufwärts geht zur Quelle von Relevanz, Ruhm und Reichtum. Sollten.
Oft aber sind auch Agenturen nur Schiffe im Nebel, deren Selbstbewusstsein alles andere überstrahlt. Oft stehen auf ihren Kommandobrücken ebensolche Kapitäne, die nicht wissen, wo es langgeht.
So treffen sich also Zwei, beide keine wahren Leuchten, um gemeinsam den künftigen Kurs anzulegen.

Wie Ihr Unternehmen digital fit wird

Wie aber soll der Kapitän erkennen, dass er keinen Leuchtturm vor sich hat, sondern ein Schwarzes Loch als medialen Nachhall der letzten Budgetimplosion?

So navigiert man unbewusst an seinem begrenzten Horizont entlang und entscheidet sich intuitiv für die Agentur mit dem strahlendsten Glanze, geblendet von ihren Verheißungen, Leuchtturm zu sein. Erkennen wird man den Irrtum zu spät. Millionen Euro zu spät.
Natürlich atmet der Marketingvorstand seine Marke. Fühlt die Bedürfnisse und Begehrlichkeiten der Zielgruppe mit dem eigenen Bauche. Besitzt ein iPhone, ein iPad, ist always-on, fühlt sich 'in'. Helfen wird es ihm nicht, denn 'Haben' heißt auch hier nicht 'Sein'.

Fragen Sie die Profis

Helfen wird ihm auch nicht, seine Frau zu fragen, wie früher bei den Doppelseiten im Stern. Denn sie ist im Kopfe so alt wie er. Sonst wäre sie längst weg.
Helfen wird ihm auch nicht, seine Kinder zu fragen, denn die sind ihm - und jeder Agentur - meilenweit voraus. Aber wie bloß soll er das erkennen - und nicht als Pubertät missdeuten!?

Vier Erfolgsmuster für Unternehmen im digitalen Wandel

Nun, falls Sie ihre Agentur hinterfragen wollen, und das sollten Sie, dann fragen Sie doch einfach die Teams von Google, Facebook und Kollegen. Die werden mit fortschreitender Digitalisierung sowieso das Agenturgeschäft der Welt übernehmen. Lassen Sie sich einfach von Profis dieses Internet - und vor allem dessen Bewohner - näherbringen.

Fragen Sie die Profis, wie YouTube, Facebook oder Twitter wirklich 'funktionieren', denn das können Ihnen die wenigsten Agenturen erklären. Das scheint für viele wie Abseits zu sein. Und bitte vergessen Sie Ihr klassisches Know How zu Mediennutzung und Kommunikation.
Fragen Sie, wenn Sie nicht verstanden haben, wie man heutzutage ein Auto kauft im Netz und wieviel Gatekeeper-Kompetenz der Handel eingebüßt hat. Fragen Sie, falls Sie immer noch nicht verstanden haben, dass jeder überflüssige Click den Nutzer um gefühlte Lichtjahre zurückwirft - und ihn Ihren Wettbewerbern in die Arme treibt.

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