Best Recruiters 2016 So klappt's auch mit den Bewerbern

Bei der Fachkräftesuche geht vieles schief: Stellenanzeigen sind nicht mobil, auf Bewerbungen gibt es keine Antwort, E-Mail-Bewerbung geht nicht. Es gibt aber auch Unternehmen, die beim Recruiting alles richtig machen.

Diese Unternehmen machen Bewerber glücklich
Mitarbeiter der Stihl AG Quelle: dpa
Automotive/KFZ-Produktion: Kromberg & Schubert GmbH & Co. KG Quelle: Screenshot
HypoVereinsbank Quelle: dpa
Ed. Züblin AG Quelle: Presse
Zalando Quelle: dpa
Ein Arbeiter kontrolliert in Wesel eine Abfüllanlage der Altana AG Quelle: dpa
Der Fachabteilungsleiter Thomas Rehe prüft in der DEKRA-Prüfstelle in Schwerin die Abgaswerte eines Autos ( Quelle: dpa

Alle sorgen sich um den Fachkräftemangel, doch einige Unternehmen geben sich scheinbar ganz besonders große Mühe, um im Bewerbungsprozess möglichst viele Kandidaten abzuschrecken: Stellenanzeigen wimmeln nur so von Phrasen, anstatt konkrete Aufgaben zu benennen, Bewerbungen werden nur auf Büttenpapier akzeptiert, E-Mail-Bewerbung geht nicht. Die Karriereseiten sind nicht fürs Smartphone optimiert und wenn sich trotzdem eine Bewerbung in die Personalabteilung verirrt, wartet der Absender ewig auf eine Antwort. Falls überhaupt eine kommt.

Mehr als 500 deutsche Betriebe im Test

Um zu überprüfen, ob sich diese Situation verbessert, analysiert die österreichische Kommunikationsagentur GPK jährlich, wie es um das Recruitingverhalten der Top-Arbeitgeber im deutschsprachigen Raum bestellt ist. Die Ergebnisse werden in der Studie Best Recruiters zusammengefasst.

In Deutschland wurden in diesem Jahr die Recruiting-Aktivitäten der 507 umsatz- und mitarbeiterstärksten Arbeitgeber untersucht. Anhand von 133 Kriterien misst die Studie auf wissenschaftlich fundierter Basis die Qualität der Karriere-Website, des Social Media-Auftritts, sowie die Präsenz in Online-Stellenbörsen. Außerdem prüfte GPK, ob Unternehmen ihre Seiten auch für Smartphones optimiert haben, wie nutzerfreundlich der Bewerbungsprozess ist und wie die Unternehmen mit ihren Bewerbern umgehen. In jeder der insgesamt acht Kategorien werden maximal 100 Punkte vergeben. Und die gute Nachricht: Es wird besser, die Unternehmen verlassen ihren Elfenbeinturm und gehen mehr auf ihre Bewerber ein. Mit durchschnittlich 59 Prozent der möglichen Punkte ist die Recruiting-Qualität der getesteten Arbeitgeber gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozentpunkte gestiegen.

Best Recruiters: In diesen Branchen funktioniert das Recruiting am besten

Zum Vergleich: Die österreichischen Unternehmen erreichen nur 47 Prozent der möglichen Punkte, in der Schweiz sind es 50 Prozent. Deutsche Recruiter sind den Kollegen in den anderen Ländern vor allem in den Kategorien Karriere-Website, Social Media und Online-Stellenanzeigen voraus.

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