Boston Consulting Group 390.000 neue Jobs durch Industrie 4.0

Exklusiv

Die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) rechnet in den kommenden zehn Jahren mit neuen 390.000 Arbeitsplätzen in Deutschland durch Industrie 4.0.

Die innovativsten Unternehmen der Welt
Platz 48: BASFDer Chemieriese landete auf Platz 48 - nach Platz 24 im vergangenen Jahr. Die Boston Consulting Group (BCG) befragte für die Studie zum neunten Mal mehr als 1500 Führungskräfte aus zahlreichen Ländern und Branchen zu Innovationen und Innovationsfähigkeit. Quelle: dpa
Platz 45: BayerDer Leverkusener Konzern rutschte ebenfalls ab: 2013 war er noch auf dem 24. Rang weltweit. Quelle: dpa
Platz 28: AudiAutomobilhersteller sind nach den Ergebnissen der diesjährigen Studie die größten Verlierer im weltweiten Vergleich: Unter den 20 innovativsten Unternehmen der Welt finden sich nur vier aus der deutschen Vorzeigebranche. In der Gesamtliste sind gerade einmal 9 Autobauer vertreten. Audi landet auf Rang 28, nach Platz 19 im Vorjahr. Quelle: dpa
Platz 25: DaimlerEbenfalls abwärts ging es für Daimler - nach Rang 20 im Jahr 2013 landet der Konzern nun auf Platz 25. Quelle: REUTERS
Platz 21: VolkswagenAuch der Autokonzern aus Wolfsburg musste Plätze abgeben: Es reichte für Rang 21, nach Platz 14 im Vorjahr. Quelle: REUTERS
Platz 18: BMWDer Autokonzern rutschte gar aus den Top Ten weltweit: 2013 rangierte er noch auf dem neunten Platz. Quelle: REUTERS
Platz 15: SiemensFreude dagegen in München: Siemens machte in der Studie einen kräftigen Rutsch nach vorne und verbesserte sich von Platz 39 in 2013 auf Rang 15. Quelle: dpa

Dies ist das Ergebnis einer noch unveröffentlichten Studie im Auftrag der WirtschaftsWoche. „Die Schätzung ist eher konservativ“, sagte BCG-Partner Michael Rüssmann dem Magazin. Ein Teil der neuen Jobs kommt durch niedrigere Kosten und damit besserer Wettbewerbsfähigkeit. Wie viele neue Jobs es durch mehr Umsatz gebe, weil Produkte individueller auf Konsumenten zugeschnitten oder vielseitiger werden könnten, sei aber offen und werde tendenziell unterschätzt.

Größter Profiteur ist der Untersuchung zufolge der Maschinenbau, der mit 95.000 neuen Arbeitsplätzen rechnen kann. In der Automobilindustrie entstehen voraussichtlich 50.000, in den übrigen Branchen wie Elektro, Textil und Nahrungsmittel insgesamt 230.000 neue Jobs.

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