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Chefbüros Ein Blick auf die Schreibtische der Macht

Diese Bildergalerie gibt Einblick in die Büros der Top-Manager. Heute sind wir zu Gast bei Karl Krause, Vorstandsvorsitzender der Kiekert AG.

Wolfgang Drewalowski, Geschaeftsfuehrer BRAX Quelle: Stefan Thomas Kröger für WirtschaftsWoche
Karl Krause, Vorstandsvorsitzender der Kiekert AG Quelle: Christof Mattes für WirtschaftsWoche
Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Margrethe Vestager, EU-Kommissarin Quelle: Morris Willner für WirtschaftsWoche Online
Simone Frömming, Deutschland-Chefin des Softwarekonzerns VMware Quelle: Dieter Mayr für WirtschaftsWoche
Martina Koederitz, Deutschland-Chefin von IBM
Thorsten Braun, Chef des Werbevermarkters Disneymedia Quelle: Dieter Mayr für WirtschaftsWoche
Andreas Reimer, Geschäftsführer der Brauerei Köstritzer Quelle: Christoph Busse für WirtschaftsWoche
Arndt Günter Kirchhoff, Chef des Autozulieferers Kirchhoff GruppeSeine Bürotür steht meist sperrangelweit offen, und auch die lederne Aktentasche landet fast immer am selben Platz. Es ist ein unauffälliges Ritual, aber jeder weiß: Der Chef ist da! Arndt Günter Kirchhoff, 60, Geschäftsführender Gesellschafter und Vorstandsvorsitzender der Kirchhoff Gruppe, ist ein kommunikativer Mensch, der auf Statussymbole wenig Wert legt. „Ich brauch ’ne Bleibe“, sagt er, „ich brauch nicht viel.“ Seine „Bleibe“ – das sind knapp 50 Quadratmeter in der vierten Etage eines modernen Bürogebäudes in Attendorn, einer kleinen Hansestadt in Nordrhein-Westfalen. Von hier aus lenkt der diplomierte Wirtschaftsingenieur in vierter Generation eines der bedeutendsten deutschen Unternehmen der Autozuliefererbranche. Mehr als 1,6 Milliarden Euro setzte der Mittelständler im Geschäftsjahr 2014 um. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 10 500 Mitarbeiter. Gegründet wurde es 1785, damals stellte es Nähnadeln her. Als „modern und zweckmäßig“ bezeichnet Kirchhoff seine Kombination aus Möbeln der Marken Wilkhahn und USB-Haller. Hinter seinem Schreibtisch hängt ein Bild der Iserlohner Bauernkirche des Landschafts- und Städtemalers Oskar Escherich. „Dort wurde ich getauft“, sagt Kirchhoff. Wie ein Kontrast dazu wirkt der abstrakte Druck von Heinz Mack über einem Sideboard. Dort stehen neben Managementbüchern auch die Biografien von Altbundeskanzler Helmut Kohl und Ex-US-Außenminister Henry Kissinger. „Zum Lesen komme ich aber nicht oft“, gesteht Kirchhoff, der als Präsident auch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln vertritt. „Wir bewegen die Zukunft“, betont der Manager, lächelt und zeigt auf seine Visitenkarte. Dort steht in großen Buchstaben auch das Leitmotiv seines Unternehmens: WE.MOVE.FUTURE. (Text: Ulrich Groothuis) Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Insa Klasing, Deutschland-Chefin von Kentucky Fried Chicken Quelle: Morris Willner für WirtschaftsWoche Online
Jürgen Abromeit, Chef der Beteiligungsgesellschaft Indus Holding Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Oliver Frese, Chef der weltgrößten IT-Messe Cebit Quelle: Stefan Kröger für WirtschaftsWoche
Peter Lauterbach, Alleinvorstand des TV-Produzenten Wige Media Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Julia Stoschek, Museumsbesitzerin und Gesellschafterin von Brose Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Adrienne Axler, Chefin des Catering-Konzerns Sodexo Deutschland Quelle: Christof Mattes für WirtschaftsWoche
Marianne Boskamp, Chefin des Pharmaunternehmens G. Pohl-Boskamp Quelle: Arne Weychardt für WirtschaftsWoche
Carolyn McCall, Chefin des britischen Billigfliegers Easyjet Quelle: Chris Gloag für WirtschaftsWoche
Philip Rooke, Chef des Internet-Unternehmens Spreadshirt Quelle: Christoph Busse für WirtschaftsWoche
Jacob Pabst, Chef des Kunstmarkt-Dienstleisters artnet Quelle: Sam Rohn für WirtschaftsWoche
Barbara Rübbelke-Dehnhardt, Vorstandsvorsitzende des Maschinenbauers Cetto Quelle: Morris Willner für WirtschaftsWoche Online
Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie Quelle: Werner Schuering für WirtschaftsWoche
Alfred Doliwa, Amtierender Leiter der Justizvollzugsanstalt Essen Quelle: Christof Mattes für WirtschaftsWoche
Thomas Schreiber, Geschäftsführer der Weco Pyrotechnischen Fabrik Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Bank Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Rainer Sureth, Chef des Kreditkarten-Dienstleisters ConCardis Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Colleen B. Rosenblat, Chefin der Schmuckmanufaktur Colleen B. Rosenblat Quelle: Arne Weychardt für WirtschaftsWoche
Toon Bouten, Vorstandsvorsitzender von Tomorrow Focus Quelle: Dieter Mayr für WirtschaftsWoche
Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Quelle: Werner Schuering für WirtschaftsWoche
Ulrich Walter, D2-Astronaut und Professor für Raumfahrttechnik Quelle: Dieter Mayr für WirtschaftsWoche
Michael Groß, Olympiasieger und Chef der Beratung Groß & Cie. Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Kai Wilhelm, Chef des Modevertriebs K&W Holding Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Helmut Tschiersky, Präsident des Bundesamtes für Verbraucherschutz Quelle: Christoph Busse für WirtschaftsWoche
Johannes Teyssen, Vorstandsvorsitzender des Energiekonzerns E.On Quelle: Stefan Kröger für WirtschaftsWoche
Ulrich Höller, Vorstandschef des Immobilienunternehmens DICSeit 13 Jahren schon führt Ulrich Höller, 48, das börsennotierte Immobilienunternehmen DIC, und vor fünf Monaten erfüllte er sich mit dem Umzug zum Frankfurter Maintor-Areal einen Traum. Das früher abgeschottete Hauptquartier des Chemiekonzerns Degussa ist heute das zentrale Entwicklungsprojekt der Stadt. DIC als Investor und Projektentwickler öffnet es zum Main und zur Stadt hin. Als erster Mieter zog nun DIC selber mit rund 200 Mitarbeitern auf „die Baustelle“, wie Höller sagt. Gut 20 Quadratmeter des Projekts, in das DIC 750 Millionen Euro investiert, reichen ihm als Büro. Wichtig sind Höller die Transparenz und der Blick „in Deutschlands wichtigsten Immobilienmarkt“ mit Commerzbank-Tower, Schauspielhaus und dem Hochhaus der Europäischen Zentralbank. Den Schreibtisch aus preiswertem Holzfaserwerkstoff hat Höller selbst entworfen und von einem Jugendfreund aus seiner Heimatstadt Trier schreinern lassen. Die Kunstwerke gehören dem DIC-Chef privat, darunter das querformatige Tuschebild von Carsten Nikolai, die Stahl- und Granitskulptur von Enrique Asensi und gegenüber des Schreibtischs die Skulptur Mozart von Markus Lüpertz. Für Höller verkörpern sie „nicht Anlageobjekte, sondern Emotion und Inspiration“. Auf dem Schreibtisch steht neben dem gläsernen Mipim-Award, den DIC 2012 auf der Immobilienmesse in Cannes für das Maintor-Projekt gewann, das schwarz-lederne Stifte-Kästchen, das Höller „mein Berufsleben lang begleitet“. Meistbenutztes Utensil ist der fast Din-A4-formatige Olympia-Taschenrechner: „Ich bin ja ununterbrochen am Kalkulieren, Bewerten und Finanzieren.“ (Text: Harald Schumacher) Quelle: Christof Mattes für WirtschaftsWoche
Thomas Lange, Geschäftsführer von Lange Assets & Consulting Quelle: Arne Weychardt für Wirtschaftswoche
Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender des Verlagshauses Axel Springer Quelle: Werner Schüring für WirtschaftsWoche
Thomas Nau, Deutschland-Chef von American Express Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Dieter Kempf, Vorstandsvorsitzender des IT-Dienstleisters Datev Quelle: Dieter Mayr für WirtschaftsWoche
Eduard R. Dörrenberg, Chef des Alpecin-Herstellers Dr. Wolff Gruppe Quelle: Stefan Thomas Kröger für WirtschaftsWoche
Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Peter Gross, Chef des Herrenmodeherstellers Création Gross Quelle: Dieter Mayr für WirtschaftsWoche
Theodor Goßner, Geschäftsführer der Lotteriegesellschaft WestLotto Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Paul-Otto Faßbender, Vorstandsvorsitzender des Versicherungskonzerns Arag Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Martin Gauss, Vorstandsvorsitzender von Air Baltic
Florian Haller, Hauptgeschäftsführer der Agenturgruppe Serviceplan Quelle: Dieter Mayr für WirtschaftsWoche
Joachim Secker, Vorstandsvorsitzender von GE Capital Quelle: Christof Mattes für WirtschaftsWoche
Armin Papperger, Vorstandschef des Rüstungskonzerns Rheinmetall Quelle: Dominik Pietsch
Frank Sportolari, Deutschland-Chef des Paketdienstes UPS Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Walter Hühn, Vorstandschef des Diamantenherstellers Element Six Quelle: Christof Mattes für WirtschaftsWoche
Georg Rotthege, Partner der Kanzlei Rotthege Wassermann Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender des Baukonzerns Strabag Quelle: Lukas Beck für WirtschaftsWoche
Otto Ferdinand Wachs, Geschäftsführer der Autostadt in Wolfsburg Quelle: Stefan Thomas Kröger für WirtschaftsWoche
Norbert Walter-Borjans, Finanzminister von Nordrhein-Westfalen Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Susanne Aigner-Drews, Chefin von Discovery Networks DeutschlandDen Flachbildfernseher in ihrem Büro vergleicht Susanne Aigner-Drews, 44, gern mit einer überdimensionierten Visitenkarte. „Hier kann ich all meine Sendungen verfolgen“, sagt die Geschäftsführerin des Münchner TV-Unternehmens Discovery Networks Deutschland. Seit 2011 verantwortet sie die Deutschland-Dependance des weltweit agierenden US-Medienkonzerns Discovery Communications, der im vergangenen Jahr 5,5 Milliarden Dollar (knapp vier Milliarden Euro) umsetzte. In Deutschland betreibt er die Action- und Dokumentationssender Discovery Channel, Animal Planet und den Männerkanal DMAX. Er kommt unter allen 14- bis 49-jährigen TV-Zuschauern auf einen Marktanteil von knapp 1,7 Prozent. Im April startete der Frauensender TLC in Deutschland. „Vieles in meinem Berufsleben war nicht geplant“, sagt Aigner-Drews, „ich bin nur oft zur richtigen Zeit am richten Ort gewesen.“ Sie studierte Kommunikationswissenschaft, arbeitete später für den TV-Sender Sport 1 und als Geschäftsführerin bei der Münchner Agentur Media Plan. Ihr Büro im Münchner Stadtteil Lehel sei „ nichts Besonderes, keine Sonderanfertigungen“, betont die gebürtige Bayerin. Ihre 110 Mitarbeiter hätten die gleichen Möbel. Es sind eher Kleinigkeiten, die auffallen. Auf dem Boden stehen ein kleiner Löwe, ein Zebra und ein Schweinchen – Spardosen. Sie sind die Maskottchen der TV-Chefin. Auf dem Schreibtisch türmt sich die Post neben einem Blumenstrauß, einigen USB-Sticks mit Mediaanalysen und den Apple-Ikonen iPhone und iPad. Das Sideboard hat die fünfjährige Tochter Matilda in Beschlag genommen. Es ist mit Buntstiftzeichnungen und Fotos dekoriert, die sie als Tänzerin zeigen. „Wer weiß“, sinniert die TV-Chefin, „vielleicht wird sie ja mal eine Primaballerina.“ (Text: Ulrich Groothuis) Quelle: Dieter Mayr für WirtschaftsWoche
Jürgen Leiße, Deutschland-Chef des Lebensmittelmultis Mondelez Quelle: Arne Weychardt für WirtschaftsWoche
Jochen Digel, Vorstand des Herrenausstatters Digel Quelle: Dieter Mayr für WirtschaftsWoche
Jens Schulte-Bockum, Deutschland-Chef des Mobilfunkkonzerns Vodafone Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Claudio Luti, Chef des italienischen Möbelherstellers Kartell Quelle: Pietro Madaschi für WirtschftsWoche
Frank Schübel, Vorstandssprecher der Berentzen-Gruppe Quelle: Arne Weychardt für WirtschaftsWoche
Cornelia Rudloff-Schäffer, Präsidentin des Deutschen Patentamtes Quelle: Dieter Mayr für WirtschaftsWoche
Thomas Schnell, Geschäftsführer des Chemieunternehmens Dr. Schnell Quelle: Dieter Mayr für WirtschaftsWoche
Frank Briegmann, Zentraleuropa-Chef von Universal Music Quelle: Andreas Chudowski für WirtschaftsWoche
Jörg Rudolph, Europa-Chef der Fährreederei Color Line Quelle: Andreas Chudowski für WirtschaftsWoche
Oliver Kastalio, Chef des Brillenherstellers Rodenstock Quelle: Dieter Mayr für WirtschaftsWoche
Hans-Christian Sievers, Vorstandsvorsitzender des Chemikalienhändlers Helm Quelle: Arne Weychardt für WirtschaftsWoche
Rainer Höchsmann, Europa-Chef des 3-D-Druckunternehmens ExOne Quelle: Dieter Mayr für WirtschaftsWoche
Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen Quelle: Dieter Mayr für WirtschaftsWoche
Rudolf Mellinghoff, Präsident des Bundesfinanzhofes Quelle: Dieter Mayr für WirtschaftsWoche
Boris Gorella, Chef des Lackunternehmens Beckers Group Quelle: Andreas Chudowski für WirtschaftsWoche
Clemens Tönnies, Gesellschafter des Fleischkonzerns Tönnies Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Oliver Wolff, Hauptgeschäftsführer im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) Quelle: Werner Schüring für WirtschaftsWoche
Dirk Graber und Mirko Caspar, Chefs des Online-Brillenhändlers Mister Spex Quelle: Arne Weychardt für WirtschaftsWoche
Jürgen Müller, Zentraleuropa-Chef des US-Softwarekonzerns Citrix Quelle: Dieter Mayr für WirtschaftsWoche
Klaus Regling, Chef des Europäischen Rettungsschirms ESM Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Peter Becker, Präsident des Weltverbandes der Bäcker Quelle: Werner Schüring für WirtschaftsWoche
Jean-Frédéric Dufour, Chef des Luxusuhrenherstellers ZenithDer Tisch war da. Der Bürostuhl war da. Die Schreibtischlampe war da. Auch das Bücherregal, die Besucherstühle und die steinerne Statue im Fenstereck waren schon da. Nur einen Gegenstand hat Jean-Frédéric Dufour, 46, einbauen lassen, als er das Büro in Le Locle im Schweizer Juragebirge bezog: den Tresor. „Dort bewahre ich Unternehmensunterlagen und Prototypen auf“, sagt Dufour, der seit Juni 2009 den Luxusuhrenhersteller Zenith leitet. Zuvor hatte er schon für die Swatch Group und für Chopard gearbeitet. „Meine erste Sorge war sicher nicht, das Büro umzubauen“, sagt Dufour. „Die Prototypen sind nicht im Safe, weil sie besonders wertvoll sind, sondern weil es Unikate zum Prüfen sind.“ Leicht war der Start in dem Traditionsunternehmen nicht, das 1865 gegründet wurde und seit 1999 zur französischen Luxusholding LVMH gehört. Denn Zenith hatte 1969 zwar das Uhrwerk El Primero mit besonders präzisen Werten konstruiert, Dufour hat für die Erfolge der vergangenen Jahre jedoch das Modellprogramm deutlich verändert. Der Schreibtisch, aus einem Holz, „das ich sehr altmodisch finde“, beherbergt wenige private Dinge, so Dufour: eine Puppe des Weltallspringers Felix Baumgartner und eine chinesische Holzfigur – das Geschenk einer scheidenden Mitarbeiterin. „Mach’s wie die Chinesen“ – ruhig und standfest bleiben, wollte sie dem Chef mit auf den Weg geben. Aus dem recht schmucklosen Unternehmensgebäude schaut Dufour auf historische Bauten. „Wir haben sehr starke Wurzeln in diesem Ort, denn Zenith ist nie woanders gewesen“, sagt Dufour. So wird sein Büro trotz seiner mäßigen Begeisterung für das vorhandene Mobiliar sicher noch eine Weile Bestand haben. Immerhin schaut er auf zwei Kunstwerke
Marcus Schmidt, Vorstandssprecher der Reemtsma Cigarettenfabriken Quelle: Stefan Kröger für WirtschaftsWoche
Hans Smits, Vorstandsvorsitzender vom Rotterdamer Hafen Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Roland Boekhout, Vorstandsvorsitzender der Direktbank ING-DiBa Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
F. Scott Woods, Deutschland-Chef von Facebook Quelle: Arne Weychardt für WirtschaftsWoche
Wilfried Hollmann, Vorstandschef des Pharmagroßhändlers Noweda Quelle: Ingo Rappers für WirtschaftsWoche
Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Liz Mohn, Unternehmerin und Aufsichtsrätin bei Bertelsmann Quelle: Stefan Kröger für WirtschaftsWoche
Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn Quelle: Andreas Chudowski für WirtschaftsWoche
Beate Klingenberg, Geschäftsführerin von Louis Vuitton Deutschland Quelle: Dieter Mayr für WirtschaftsWoche
Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse Quelle: Stefan Kröger für WirtschaftsWoche
Marie-Luise Wolff-Hertwig, Vorstandsvorsitzende des Energieversorgers HSE Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Ben Bernanke, Chef der Notenbank der USA Quelle: Laif
Ulrich Dietz, Vorstandsvorsitzender des IT-Unternehmens GFT Quelle: Josh von Staudach für WirtschaftsWoche
Margitta Siegel, Geschäftsführerin des Bürstenherstellers Bürstenmann Quelle: Christoph Busse für WirtschaftsWoche
Christian P. Illek, Deutschland-Chef des Softwareherstellers Microsoft Quelle: Dieter Mayr für WirtschaftsWoche
Patrick Deconinck, Europa-Chef des Technologiekonzerns 3M Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Christoph Wallrafen, Geschäftsführer der Markenagentur XeoWeiß dominiert. Christoph Wallrafen, 43, mag klare Formen. Die Liebe zu Asien ist unübersehbar. Klangschalen schmücken das Fensterbrett seines Büros, an der Wand hängt eine Fotografie des Buddhas von Kamakura. Zu Japan hält Wallrafen eine besondere Verbindung. Der Mitinhaber und Geschäftsführer der Markenagentur Xeo übt sich in der Kunst des Kyodo, des japanischen Bogenschießens. Zweimal in der Woche trainiert er in Düsseldorf, einmal im Jahr misst er sich mit anderen Schützen in Japan. Freilich geht es in Wallrafens Büro mitten im Düsseldorfer Hafenviertel nicht immer ruhig und entspannt zu. Schnell tummelt sich dort schon ein Dutzend Mitarbeiter; das Arbeitszimmer wird zum Konferenzraum umfunktioniert. „Wir machen sowohl Strategieberatung als auch Markenkonzepte“, erklärt Wallrafen den besonderen Ansatz von Xeo. Seit 2001 arbeitet der Diplom-Kaufmann für die Agentur, seit 2009 als Mitgesellschafter. Zuvor war er beim Logistikkonzern Stinnes im Finanzcontrolling und beim Konsumgüterhersteller Henkel in der Investor-Relations-Abteilung tätig. Zu Xeos Kunden zählen beispielsweise der Chemiekonzern BASF, der Getränkehersteller Coca-Cola sowie der Ökostromanbieter Lichtblick. Für den Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund entwickelte Xeo ein Werbekonzept („Echte Liebe“). Auch die Marke Evonik für den Essener Chemiekonzern ist eine Idee von Xeo. Vom siebten Stock aus schweift der Blick des Agenturchefs über den Rhein hinüber zum Kraftwerk Lausward und zur früheren Plange Mühle. „Gute, alte Industrie“, findet Wallrafen.
Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der SteuerzahlerDer Blick auf die Komische Oper Berlin ist Reiner Holznagel, 37, versperrt, seit Baukräne direkt vor seiner Haustüre ein Bürogebäude hochziehen. Der Lärm dringt aber nicht in sein Arbeitszimmer. Die Fenster sind doppelt verglast und dämpfen die Geräusche. Hinter der barocken Hausfassade in der Französischen Straße war einst das Berliner Hauptpostamt unter- gebracht, heute grüßt über dem Eingangsportal statt des Posthorns die Schuldenuhr, die der Bund der Steuerzahler hier installiert hat. „Pro Sekunde wächst die Staatsverschuldung um 870 Euro“, erklärt Holznagel, der die weltweit größte Interessenvertretung von Steuerzahlern seit Juli 2012 leitet. Der Politologe arbeitet schon seit 2003 für den Bund, zuvor war Holznagel als Referent bei der CDU in Mecklenburg-Vorpommern angestellt. Finanziert wird der Bund der Steuerzahler durch Spenden und durch Beiträge der rund 250.000 Mitglieder. Aufs Sparen ist Holznagel geeicht, spärlich wirkt sein Büro dennoch nicht. So trägt das Sofa in der Besprechungsecke das Label der süddeutschen Möbelmanufaktur Brühl & Siebold, und der doppelstöckige Schreibtisch stammt aus der italienischen Designerwerkstatt Mascani in Bologna. Er bietet ausreichend Platz für Fachliteratur und Familienfotos, auf denen seine Frau Jana und sein acht Monate alter Sohn Paul Willy abgelichtet sind. Über einem Sideboard hängt ein abstraktes Werk des 2012 verstorbenen amerikanischen Künstlers Matt Lamb. „Ich mag seine Farb- und Formensprache“, beschreibt Holznagel das reliefartige Bild. Dass Fotografieren und Rennradfahren zu Holznagels Leidenschaften zählen, zeigen Fotos von Radrennen in Polen und in Italien. Drei Mal hat er sich schon an L’Eroica beteiligt, einer 210 Kilometer langen Tour quer durch die Toskana. „Nur historische Rennräder sind dort erlaubt“, betont Holznagel, „mein Rad ist ein Jahr älter als ich.“
Tim Clark, Chef der Fluggesellschaft Emirates Quelle: Clint McLean für WirtschaftsWoche
Paul-Vincent Abs, Chef des Strom- und Gasanbieters E wie einfach Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Andreas Geyr, Europa-Chef der Werbeagentur Havas Worldwide Quelle: Dominik Pietsch für WirtschaftsWoche
Michael Tojner, Vorstandsvorsitzender der Industriegruppe Montana Tech Components Quelle: Lukas Beck für WirtschaftsWoche
Michael Behrendt, Vorstandsvorsitzender der Reederei Hapag-Lloyd Quelle: Arne Weychardt für WirtschaftsWoche
Hartmut Herrmann, Geschäftsführer des Mobilfunkanbieters yourfone Quelle: Arne Weychardt für WirtschaftsWoche
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