Der Ursprung meiner Karriere: Reiner Holznagel „Wenn man glaubt, das war jetzt richtig gut, hat man schon verloren“

Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler Quelle: imago images

Vom Tellerwäscher zum Spitzensteuerzahler: Der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel, erzählt vom Ursprung seiner Karriere.

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1. Putzen

In den Ferien jobbte ich auf der Insel Amrum in einem Hotel. Ich putzte Zimmer, half in der Waschküche, spülte Töpfe und Geschirr. Später bediente ich im Bistro und war sogar Hausmeister. Gerade das Reinigen der Zimmer erforderte Organisationstalent. Dazu gehörte, die Gäste so wenig wie möglich zu stören und entsprechend die eigenen Abläufe zu strukturieren. Die Ferien haben mich mehr geprägt als die Zeit dazwischen.

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2. Zuhören

Meine Mutter war Politikerin. Von ihr habe ich viel über den Umgang mit Menschen gelernt. Sie ist bis heute allen Menschen und ihren Problemen zugewandt. Sie ist immer hilfsbereit und versprüht die Hoffnung: Wir bekommen das hin! Von ihr habe ich auch gelernt: Hinter jeder Meinung steht ein Mensch – deshalb sei zu allen respektvoll und höre zu!

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3. Fachsimpeln

Meine Ehefrau ist Finanzrichterin und war früher Steuerberaterin. Das Fachsimpeln macht uns beiden Spaß. Das half mir gerade zu Beginn meiner Laufbahn beim Bund der Steuerzahler. Ich habe sehr viel von ihr gelernt. Beispielsweise bei der Einkommen-, Körperschaft- oder Erbschaftsteuer. Ständige Weiterentwicklung ist für mich zentral. Bis heute möchte ich immer etwas verbessern.

Mehr zum Thema: Sie möchten wissen, wie die Karriere von Frank Thelen, Kai Diekmann oder Ulrich Wickert begann? Stöbern Sie in unserer Rubrik „Der Ursprung meiner Karriere“!

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