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Der Ursprung meiner Karriere: Wolfgang Kubicki „Wolfgang schwatzt und stört den Unterricht“

„Wollen allein reicht nicht, man muss es auch können“, meint der Stellvertretende FDP-Vorsitzender Wolfgang Kubicki. Quelle: imago images

Wolfgang Kubicki war als Kind Nonkonformist – und blieb einer: Der Stellvertretende FDP-Vorsitzende über den Ursprung seiner Karriere.

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1. Schulkind

„Wolfgang schwatzt und stört den Unterricht“, stand einmal in meinem Zeugnis. In der Schule war ich zwar regelmäßig, kam aber häufig zu spät – obwohl wir in Braunschweig damals auf der gegenüberliegenden Straßenseite wohnten. Zu den Halbjahren waren meine Versetzungen ein paar Mal gefährdet. Am Ende konnte ich jede „Fünf“ wieder auf eine „Vier“ bringen – bis auf die in Russisch.

Quelle: Privat

2. Tänzer

Eine denkwürdige Erinnerung verbinde ich mit meinem Abiball: Ich habe damals eine junge Dame, in die ich schwer verliebt war, begleitet. Nach dem ersten Tanz ließ ich sie aber links liegen und ging mit meinen Jungs zum Tresen. Mein Vater erblickte mich dort und gab mir eine Lektion für mein Leben. „So geht man nicht mit einer Dame um!“ Er hatte recht. Das wusste ich jetzt.

Quelle: Privat

3. Wahlkämpfer

Die FDP Schleswig-Holstein lag nach einer schmerzhaften Zeit in der außerparlamentarischen Opposition Anfang der Neunzigerjahre darnieder. Ich saß zu der Zeit im Bundestag in Bonn. Der Landesvorstand bat mich, in Kiel zu übernehmen und den Landtagswahlkampf anzuführen. Wir sorgten für Feuer, wie unser Slogan „Schleswig-Holstein braucht Feuer“ damals versprach. Seitdem sind die Freien Demokraten aus dem Landtag nicht mehr wegzudenken.

Sie möchten wissen, wie die Karriere von Frank Thelen, Kai Diekmann oder Ulrich Wickert begann? Stöbern Sie in unserer Rubrik „Der Ursprung meiner Karriere“!

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