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Digitalisierung Mieten Sie sich Ihren Digitalisierungs-Experten

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Digitalisierung ist kein kurzlebiger Trend, sondern eine Aufgabe

Zum anderen können Interim Manager als eine Art Coach für die festangestellten Führungskräfte fungieren – eine Qualifikation, die auch 42 Prozent der befragten Führungskräfte sehen. Nach Ablauf ihrer Zeit im Unternehmen und den initialen Veränderungen, kann das interne Führungsteam dann mit zusätzlichem Know-how die Optimierung der Prozesse langfristig weiter vorantreiben. Besonders Interim Manager mit internationaler Erfahrung aus dem digitalen Hotspot Silicon Valley können neueste Ideen und Konzepte in das deutsche Headquarter bringen und dort implementieren.

Allein im Valley wird zum Beispiel mehr in das Thema Internet of Things (IoT) investiert als in ganz Deutschland, obwohl das IoT insbesondere die deutschen Vorzeigebranchen Automotive, Maschinenbau, Medizintechnik, Energie, Prozessindustrie wie auch die Produktion in den kommenden Jahren massiv verändern wird.

So haben sich Unternehmen auf die Digitalisierung vorbereitet

Eine offene Vakanz ist also nicht der einzige Fall, in dem ein Unternehmen von den Stärken erfahrener Interim Manager profitieren kann. Besonders Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl zwischen 500 und 999 machen sich die Fähigkeiten der befristeten Manager oftmals zu Nutze. Bereits die Hälfte der Führungskräfte aus diesen Unternehmen haben schon mit einem Interim Manager zusammengearbeitet.

Was ein Interimsmanager können muss

Die gleichen Führungskräfte sind es auch, die die digitale Transformation am stärksten als zentrales Thema ansehen – nämlich 73 Prozent der Befragten. Im Vergleich dazu steht das Thema digitale Transformation lediglich für 50 Prozent des Führungspersonals in Großunternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern im Fokus. Je stärker das Thema also bereits präsent in den Köpfen der Führungskräfte angelangt ist, desto eher arbeiten sie für einen definierten Zeitraum mit Digital Transformation Managern zusammen.

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Fest steht: Die Digitalisierung ist kein Werbeschlachtruf. Das Thema wird nicht einfach wieder verschwinden. Ganz im Gegenteil wird es branchenübergreifend immer wichtiger, je mehr unser privates und geschäftliches Leben durch technischen Fortschritt digitalisiert werden. Wie lange noch, bis eine kritische Masse privat wie auch geschäftlich mit einer virtuellen Brille ausgestattet ist? Wann werden digitale Systeme unseren Wohnraum komplett vernetzt haben und uns so ermöglichen, vom Licht bis zur Kaffeemaschine alles mit einem Knopfdruck steuern zu können? Wann wird auch der Mittelstand 3D-Drucker lokal einsetzen? Wie verändern disruptive Geschäftsmodelle à la Uber oder AirBnB langfristig die Art, wie Geschäfte abgewickelt werden?

Die Technik wird zunehmend vernetzter, digitaler und automatisierter und damit steigen auch die Anforderungen der Kunden – sowohl im B2C- als auch im B2B-Sektor.

Unternehmen müssen dies akzeptieren und noch heute damit anfangen, ihre digitale Strategie auf- und umzusetzen – egal ob nun durch die eigenen Mitarbeiter oder eben mit der Unterstützung von externen Interim Managern und Teams.

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