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Digitalisierung Mieten Sie sich Ihren Digitalisierungs-Experten

Wie kommen die Ideen und Trends aus dem Silicon Valley in deutsche Mittelstandsunternehmen? Wenn Fachkräfte fehlen, können Interim-Manager den Wandel voran treiben und bei der Suche nach Profis helfen. Ein Gastbeitrag.

Digitalisierung ist das branchenübergreifende Schlagwort der letzten Jahre. Quelle: Fotolia

Digitalisierung ist das branchenübergreifende Schlagwort der letzten Jahre – gerne in Kombination mit Fachkräftemangel und Globalisierung. Immer mehr Arbeitsabläufe verlagern sich von analogen auf digitale und automatisierte Web-Prozesse. Selbst etablierten Unternehmen droht durch die digitale Konkurrenz insbesondere aus den USA und China oder disruptive neue Wettbewerber das Aus. Laut einer aktuellen Umfrage von Auckland Partners, Provider für Digitale und Operations Transformation, unter 255 deutschen Führungskräften, ist die Digitalisierung für 58 Prozent der Befragten daher auch ein zentrales Thema. Es stellt sich aber die Frage: Wie kann die Transformation angestoßen werden, wenn doch qualifizierte Fachkräfte an allen Ecken und Enden fehlen?

Erst die Hürden im Kopf, dann den Fachkräftemangel bekämpfen

Besonders wenn es um die digitale Transformation in Unternehmen geht, klagen viele Führungskräfte über einen Mangel an qualifiziertem Personal. Wie können also Transformationsprozesse effektiv angestoßen und umgesetzt werden? Der wichtigste Schritt dürfte hier klar das Erkennen der notwendigen digitalen Transformation auf Führungsebene sein – der Wille zur Veränderung.

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Sobald die Entscheidung gefallen ist, müssen Fachkräfte gefunden werden, die Erfahrung in der Umsetzung von Transformationsprozessen, Technologien und Geschäftsmodellen haben. Nur so können sie den digitalen Wandel im etablierten Geschäft vorantreiben oder den Nukleus für neue Digital Business Units bilden. Aktuell zeigen sich hier der Automobilzulieferer Hella und der Technologiekonzern Siemens mit der Gründung von digitalen Inkubatoren für technischen Fortschritt als Vorreiter.

Vier Erfolgsmuster für Unternehmen im digitalen Wandel

Ein möglicher Weg, um qualifizierte Fachkräfte in das eigene Unternehmen zu holen, ist die Nutzung eines umsetzungsorientierten digitalen Interim-Teams oder -Managers. Diese Experten auf C-Level-Ebene kommen befristet in ein Unternehmen und können als Chief Digital Officer fungieren. Durch jahrelange Erfahrung in der Planung und Durchführung von digitalen Projekten, können diese den Antrieb in ein Unternehmen bringen, der notwendig ist, um alle Mitarbeiter zu überzeugen und mitzuziehen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit CEO und COO.

Interim-Manager kommen noch selten zum Einsatz

Die Studie in Auftrag von Auckland Partners zeigt nun jedoch, dass Interim Manager nur in 16 Prozent der Fälle für Transformationsprozesse herangezogen wurden – sogar nur zwölf Prozent für Transformationen speziell im Bereich der Digitalisierung. Die kurzfristige Füllung offener Vakanzen steht nach wie vor bei 39 Prozent der Fälle auf Platz eins der Gründe für den Einsatz eines Interim Managers. Über die Hälfte der Führungskräfte, die bereits mit Interim Managern gearbeitet haben, finden, dass diese für die Umsetzung von Transformationsprozessen gut geeignet sind. Vor dem Hintergrund, dass laut Umfrage mehr als ein Drittel der Unternehmen die digitale Kompetenz ihrer eigenen Führungskräfte nicht ausbauen, spricht dies für den gezielten Einsatz von externen Managern auf Zeit.

Gründe für Interim-Management-Mandate

Interim Manager können in vielerlei Hinsicht wichtige Schritte einleiten. Zum einen können sie mit ihrer Erfahrung Veränderungen im Unternehmen durchsetzen, die bereits in verschiedenen Praxisfällen erprobt wurden. So können sie Mitarbeiter durch reale Fallstudien führen, um ihnen die Angst oder Skepsis vor notwendigen Veränderungen zu nehmen. Darüber hinaus arbeiten Interim Manager eng mit den Mitarbeitern zusammen und lassen deren Ideen in die Prozessumsetzung einfließen. Durch diese Vorgehensweise können Hemmnisse weiter abgebaut werden.

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