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Erfolgreich ohne StudiumDie prominentesten Studienabbrecher

Studium geschmissen? Karriere machen ist trotzdem möglich, wie eine Studie zeigt. Gerade in der IT geht es oft auch ohne Abschluss. Diese prominenten Beispiele zeigen, wie erfolgreich man auch ohne Unizeugnis sein kann. 28.04.2016 - 10:22 Uhr
Foto: REUTERS

Mark Zuckerberg

Die Harvard University war der Geburtstort von Mark Zuckerbergs Lebenswerk Facebook. 2002 begann er sein Studium der Informatik und Psychologie, zwei Jahre später gründete er Facebook an der Elite-Uni. 2006 brach er sein Studium ab und kümmerte sich nur noch um sein Erfolgsprojekt, das ihn unter die reichsten Jungmilliardäre der Welt katapultierte.

Foto: AP

Bill Gates

Wie Mark Zuckerberg baute auch schon Computergenie Bill Gates während seines Studiums an der Harvard University sein Unternehmen Microsoft auf. Dort entwickelte er 1974 Programme für den damals neuen Heimcomputer Altair 8800. Ein Jahr später brach er das Studium ab, um sich Microsoft komplett zu verschreiben. Eine kluge Entscheidung: Heute zählt er zu den reichsten Menschen der Welt und hat trotzdem einige Abschlüsse in der Tasche. Außer der 2007 verliehenen Ehrendoktorwürde der Harvard University trägt er auch Ehrendoktortitel der Königlich Technischen Hochschule Stockholm (2002) und der Cambridge University (2013).

Foto: dpa

Erich Sixt

Was Erich Sixt von seinem BWL-Studium hielt, sagte der Unternehmer 2008 dem "Handelsblatt": „Die ganze Betriebswirtschaft basiert doch auf einem einzigen Axiom: Dass der Mensch rational handelt. Aber er tut es nicht. Und deshalb können Sie das alles vergessen.“ Mit so einer Einstellung konnte das natürlich nichts werden. Nach vier Semestern brach Erich Sixt ab und übernahm 1969 die lokale Autovermietung seines Vaters. Das Familienunternehmen baute er zu einem weltweiten Konzern aus.

Foto: dpa

Günther Jauch

Jura war sein Studienfach, Journalismus seine Leidenschaft: Günther Jauch bewarb sich parallel zu seinem Jurastudium an der Freien Universität Berlin an der Deutschen Journalistenschule in München. Nachdem sie ihn angenommen hatte, brach Jauch sein Studium 1975 ab. Schließlich startete er nach seiner zweijährigen Journalistenausbildung als Sportmoderator beim Bayrischen Rundfunk. Sein paralleles Studium der Politik und Neuer Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München bleib dabei auf der Strecke. Als seine journalistische Arbeit ihn immer mehr einnahm, brach er nach zwei Jahren auch dieses Studium ab.

Foto: dpa

René Obermann

Studium oder Selbstständigkeit? Für den ehemaligen Telekom-Chef René Obermann war diese Entscheidung relativ schnell klar: Nach seiner Industriekaufmannsausbildung bei BMW gründete er das Handelsunternehmen ABC Rufsysteme, das heute als „The Phone House“ firmiert. Als sich das Start-Up gut entwickelte, brach er sein 1986 aufgenommenes VWL-Studium in Münster nach zwei Semestern ab. Auch ohne Studium stieg er bis zum Chef der Telekom auf, dessen Posten er bis 2013 inne hatte. Aktuell ist er der Vorstandsvorsitzende des niederländischen Kabelunternehmens Ziggo.

Foto: REUTERS

Steve Jobs

Schon in seiner Kindheit war der 2011 verstorbene Apple-Gründer ein Überflieger: Aufgewachsen im Silicon Valley konnte Steve Jobs schon bei seiner Einschulung lesen und schreiben, langweilte sich in der Schule und übersprang eine Klasse. Sein 1972 aufgenommenes Studium am Reed College in Portland sah er als unnötigen Klotz am Bein und brach es nach einem Semester ab. Allerdings blieb Jobs noch am Campus und besuchte Vorlesungen. Ab 1974 arbeitete er bei Atarai und gründete zwei Jahre später Apple. Steve Jobs trug in den vergangenen Jahren gerne die Titanarmbanduhr der Firma eines berühmten deutschen Studienabbrechers: Ferdinand Alexander Porsche.

Foto: dpa/dpaweb

Ferdinand Alexander Porsche

Der 2012 verstorbene Designer des Porsche 911 und Gründer der Porsche Design GmbH erschuf kreative Glanzstücke ganz ohne Studium. Zwar versuchte Porsche sich an der Hochschule für Gestaltung in Ulm, hielt es aber gerade mal zwei Semester durch. Hier ein Archivfoto von 1999.

Foto: REUTERS

Michael Dell

Sein Berufswunsch war Arzt, doch letztlich wurde Michael Dell Chef eines der größten PC-Produzenten der Welt. Schon während seines 1983 aufgenommenen Medizinstudiums an der University of Texas in Austin handelte er mit IBM-PCs. Ein Jahr später brach er das Studium ab, um das Unternehmen „Dell“ zur Herstellung von PC-Hardware zu gründen. Er bezog mit einem Kollegen 300 Quadratmeter große Büroräume und stellte Mitarbeiter ein. Ein Jahr später begann die Produktion.

Foto: dpa

Wolfgang Joop

Der Wille war da: Wolfgang Joop begann zwei Studiengänge und beendete keinen von beiden. Ab 1966 studierte er Werbepsychologie, ab 1968 Kunsterziehung. Trotz ausbleibenden Studienerfolgs baute der Designer mit Joop! eine der bekanntesten deutschen Modemarken auf.

Foto: dpa

Alice Schwarzer

Nachdem Frauenrechtlerin Alice Schwarzer eine Handelsschule besucht und einige Jahre im kaufmännischen Bereich gearbeitet hatte, volontierte sie zur Journalistin. 1970 nahm sie ein Studium der Psychologie und der Soziologie an der Pariser Reform-Universität Vincennes auf, die auch Studenten ohne Abitur aufnahm. Vier Jahre später brach die heutige Herausgeberin der Frauenzeitschrift Emma das Studium ohne Abschluss ab.

Foto: dpa

Stefan Raab

Der Fernsehmoderator, Musik- und TV-Produzent hatte ursprünglich ganz andere Pläne. Nach Abitur und Wehrdienst begann er nicht nur eine Lehre in der Metzgerei seiner Eltern, sondern studierte auch fünf Semester lang Jura. Die Metzgerlehre schloss er als Jahresbester ab, das Studium hielt er nicht bis zum Ende durch.   

Foto: REUTERS

Maria-Elisabeth Schaeffler

Die Gesellschafterin des gleichnamigen Automobilzulieferers hat gleich zwei Studiengänge abgebrochen. Zunächst studierte Schaeffler in Wien Medizin, brach nach dem Physikum aber ab. Nachdem sie mit ihrem Mann Georg Schaeffler nach Herzogenaurach gezogen war, begann sie an der Universität Nürnberg-Erlangen ein BWL-Studium, das sie schnell gegen die praktische Arbeit im Betrieb ihres Mannes eintauschte.

Foto: dpa

Joachim Hunold

Der ehemalige Air Berlin-Chef studierte von 1970 bis 1978 Jura, scheiterte jedoch am ersten Staatsexamen und verließ daraufhin die Universität. Danach stieg er in die Luftfahrtbranche ein, war dort als Ramp Agent zunächst für das Be- und Entladen der Flugzeuge zuständig, arbeitete sich aber kontinuierlich nach oben.

Foto: dapd

Carsten Maschmeyer

Der Unternehmer und Investor studierte nach dem Wehrdienst fünf Semester Medizin, jobbte nebenbei sowohl in der Pflege als auch als Finanzberater. Sein Studium gab er schließlich zu Gunsten seiner Tätigkeit bei der OVB Vermögensberatung auf.

Foto: dpa

Willy Bogner

Der Designer und Besitzer des gleichnamigen Modeunternehmens studierte nach seinem Abitur Betriebswirtschaftslehre und Bekleidungstechnik. Schloss das Studium aber nicht ab, sondern widmete sich seiner Sportkarriere als Skifahrer.

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