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Euro retten und Rückhand üben Was sich deutsche Top-Manager für 2013 wünschen

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Marijn Dekkers, Elmar Degenhart, Christoph Vilanek

Elmar Degenhart (Continental) Quelle: Presse

Marijn Dekkers (Bayer)

1. Was halten Sie für die wichtigste ökonomische Herausforderung 2013 jenseits Ihres Unternehmens?

Die Unsicherheit über den Verlauf der Euro-Krise ist Gift für Investitionen – das müssen wir in den Griff bekommen. Und wir dürfen dabei nicht vergessen, den Innovationsstandort zu stärken.

2. Worin sehen Sie 2013 die zentrale Herausforderung für Ihr Unternehmen?

Die erfolgreiche Weiterentwicklung und Vermarktung der vielversprechenden Produkte im Life-Science-Bereich hat oberste Priorität.

3. Welches berufliche Ziel hat für Sie persönlich 2013 oberste Priorität?

Die Position von Bayer als Innovationsunternehmen von Weltrang weiter stärken. Der zweite Schwerpunkt ist der Ausbau unseres Geschäfts in den Schwellenländern.

4. Welches private Ziel möchten Sie 2013 erreichen?

Gesund zu bleiben und das Leben mit meiner Familie zu genießen.

Christoph Vilanek (Freenet) Quelle: Presse

Elmar Degenhart (Continental)

1. Was halten Sie für die wichtigste ökonomische Herausforderung 2013 jenseits Ihres Unternehmens?

Wir brauchen dringend eine neue, stabile Balance der globalen Kräfte. Die kann in meinen Augen nur durch eine bessere Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik erreicht werden.

2. Worin sehen Sie 2013 die zentrale Herausforderung für Ihr Unternehmen?

Mithilfe unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unsere Strategie umsetzen. Konkret: Innovationskraft, Qualitäts– und Wissensmanagement weiter stärken und über unser Continental Business System die Effizienzen erhöhen und Verschwendungen in unseren Abläufen vermeiden. Selbst ein finanziell gesundes Unternehmen wie Continental könnte ohne diese elementaren Bauteile, die man sich jedes Jahr auf einem jeweils höheren Niveau erneut erarbeiten muss, in einem anspruchsvollen internationalen Wettbewerb auf Dauer nicht bestehen.

3. Welches berufliche Ziel hat für Sie persönlich 2013 oberste Priorität?

Continental weiterhin zu einem weltweit erfolgreichen und für seine Stakeholder bevorzugten Unternehmen zu machen, das Grenzen überwindet und mit Leidenschaft intelligente Lösungen für die Zukunft der Mobilität bereitstellt.

4. Welches private Ziel möchten Sie 2013 erreichen?

Den Anteil an persönlicher Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden mindestens gleich zu halten.

Ines Kolmsee (SKW Stahl-Metallurgie) Quelle: Presse

Christoph Vilanek (Freenet)

1. Was halten Sie für die wichtigste ökonomische Herausforderung 2013 jenseits Ihres Unternehmens?

Die Euro-Schuldenkrise muss transparent, nachhaltig und ökonomisch vertretbar gelöst werden, bevor die deutschen Verbraucher ihren Mut und ihren Optimismus verlieren. Sonst besteht die Gefahr, dass die nationale Wirtschaft durch Verringerung des privaten Konsums in eine Rezession getrieben wird.

2. Worin sehen Sie 2013 die zentrale Herausforderung für Ihr Unternehmen?

Die zentrale Herausforderung für die Telekommunikationsindustrie ist, ihren Kunden aufzuzeigen, welche persönlichen Vorteile sie von den Innovationen und modernen Services haben. Entsprechend muss sich die freenet AG in ihren Kompetenzen und Stärken weiterentwickeln, um vom heutigen Mobifunk-Service-Provider zum führenden Service-Provider des Digital Lifestyles zu werden.

3. Welches berufliche Ziel hat für Sie persönlich 2013 oberste Priorität?

Als Vorstandsvorsitzender bin ich täglich gefordert, im Unternehmen für Vereinfachung zu sorgen, Komplexität zu reduzieren und trotzdem die strategisch wichtigen Zukunftsthemen nachhaltig anzugehen und zu etablieren. Das war in 2012 so und daran wird sich auch 2013 nichts ändern. Diese Aufgabe hat entsprechend die höchste Priorität und ist die größte persönliche Herausforderung für jeden Manager.

4. Welches private Ziel möchten Sie 2013 erreichen?

Ich möchte gern mit dem Rauchen aufhören.

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