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Globales Management So führen Sie internationale Teams

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Kulturelle Intelligenz schärfen

So sorgen Sie für ein gutes Betriebsklima
FeiernEs gibt immer einen Grund zum Anstoßen: Das erreichte Geschäftsziel, der Geburtstag einer Kollegin oder schlichtweg das anstehe Wochenende. Gelegentliche lockere Runden bei einem Glas Sekt heben die Stimmung und steigern die Arbeitsmoral.     Quelle: dpa
Offenheit schaffenGerade schlechte Nachrichten sickern in Betrieben schnell durch. Wenn es also schlecht um die Firma steht oder ein Stellenabbau ansteht, sollten Chefs das lieber offen sagen. Natürlich kommt das bei der Belegschaft schlecht  an – aber weitaus nicht so schlecht, wie das Unbehagen und die Unsicherheit wegen irgendwelcher Gerüchte. Quelle: dpa
Die Kollegen miteinbeziehenChefs, die ständig Alleingänge wagen und über die Köpfe der Beschäftigten hinweg entscheiden, sammeln keine Bonuspunkte im Betrieb – egal, wie gut sie damit letztlich zum Firmenerfolg beitragen.  Außer dem Ergebnis einer Entscheidung zählt auch ihr Rückhalt im Unternehmen. Je stärker ein Chef seine Mitarbeiter miteinbezieht, desto motivierter gehen sie auch an die Arbeit. Quelle: Fotolia
Gesprächsbereitschaft signalisierenJe offener Kollegen untereinander und mit dem Chef sprechen können, desto besser ist das Betriebsklima. Schließlich hilft es Probleme aus der Welt zu räumen, wenn die Mitarbeiter wissen, dass sie jedes Thema ansprechen können – ob beim Chef oder beim Kollegen. Quelle: Fotolia
Missverständnisse ausschließenFührungskräfte sollten Ziele und Aufgaben genau kommunizieren, um Missverständnisse zu vermeiden. Diese sorgen schließlich nur für Ärger auf allen Seiten:  Der Chef ist ohnehin sauer, weil die Aufgabe falsch erledigt wurde, und die Mitarbeiter, weil sie keine deutlicheren Informationen bekommen haben. Quelle: Fotolia
Respektvoll und höflich seinChefs sind Vorbilder und sollten das vorleben, was sie auch von ihren Mitarbeitern erwarten. Dies betrifft die Leistung, aber auch das tägliche Miteinander. So sollten Chefs alle Mitarbeiter gleich respektvoll und höflich behandeln – vom Hausmeister bis zur Führungskraft. Das signalisiert, dass jeder Mitarbeiter wichtig ist, es stärkt den Zusammenhalt und zeigt, dass unhöfliches Verhalten in der Firma nicht geduldet wird. Quelle: Fotolia
Sich nach den Kollegen erkundigenWie geht es meinen Kollegen? Was bewegt sie gerade in ihrem Leben? Diese Fragen sollten sich Mitarbeiter und Chefs gleichermaßen stellen und einfach mal nette Gespräche zwischen Tür und Angel führen. Das sorgt gleich für ein viel freundlicheres Betriebsklima. Quelle: dpa

5. In allen Phasen der Zusammenarbeit stellt Kommunikation den Schlüssel dar. Da aber Kommunikationsformen und -stile sehr variieren können, muss die Führungskraft zunächst vorsichtig moderieren, um Fehlinterpretationen von kulturellen Gepflogenheiten vorzubeugen. So äußern etwa Menschen aus individualistischen Kulturen (z.B. USA oder Niederlande) eher ihre eigene Meinung als Menschen aus kollektivistischen Kulturen (z.B. China oder Mexiko). Auch die Furcht vor Gesichtsverlust ist in kollektivistischen Gesellschaften stärker ausgeprägt.

Sorgen Sie dafür, dass alle im Team diese kulturellen Unterschiede verstehen und somit wissen, dass ein "befremdlicher Kommunikationsstil" nichts mit persönlichen Charakterzügen des Einzelnen zu tun haben muss.  

6. Als Führungskraft sind Sie auch für Konflikte und Emotionen im Team verantwortlich. Diese Aufgabe fordert Sie heraus, insbesondere in virtuellen Teams. Menschen aus unterschiedlichen Kulturen reagieren nämlich nicht auf dieselben Reize emotional und auch nicht in derselben Vehemenz. Auch zeigen sie ihre Emotionen unterschiedlich. Japaner beispielsweise, lächeln oft auch dann, wenn sie wütend sind. Wappnen Sie sich mit dem notwendigen kulturellen Wissen und öffnen Sie die Kommunikationskanäle, damit Sie mitbekommen, wenn Emotionen im Team eine negative Dynamik entwickeln.

In Arbeit
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7. Jedes Projekt braucht ein ausgefeiltes System von Kontrolle und Rückmeldung, damit das Team auf Kurs bleibt. Insbesondere bei Teams, die auf unterschiedliche Standorte verteilt sind, besteht immer die Gefahr, dass sich einzelne Mitarbeiter entziehen. Dies beschädigt das Vertrauen untereinander und schwächt die Gesamtleistung des Teams. Deshalb hilft es allen, wenn Sie als Führungskraft verstehen, welche Art von Feedback wen motiviert. Menschen aus individualistischen Gesellschaften z.B. bevorzugen persönliche Rückmeldungen, während Menschen aus kollektivistischen Kulturen Feedback lieber in der Gruppe entgegennehmen.

8. Sie sollten einen Führungsstil entwickeln, der dem ganzen Team gerecht wird. Fahren Sie zweigleisig: Führen Sie jedes einzelne Teammitglied und erstellen Sie gleichzeitig klare Regeln für das gesamte Team.

9. Arbeiten Sie an Ihrer kulturellen Intelligenz! Je besser Sie die Gepflogenheiten und Besonderheiten verschiedener Kulturen kennen, desto leichter erkennen Sie, welche Probleme im Team durch seine kulturelle Vielfalt entstehen.

10. Eine verbindliches Rezept für den Umgang mit multikulturellen Teams gibt es leider nicht, denn jedes Team ist in seiner Konstellation einzigartig. Gestehen Sie sich deshalb zu, dass Sie in Ihrer Position flexibel reagieren und jeden Tag neu dazu lernen müssen. Mit Offenheit und Lernbereitschaft führen Sie Ihr Team schneller zu nachhaltigen Erfolgen.

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