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Jochen Schweizer „Ich tue nichts, was ich nicht meinen Kindern erzählen könnte“

Exklusiv
Jochen Schweizer, Jahrgang 1957, ist nach seiner Karriere als Stuntman zum erfolgreichen Unternehmer geworden. Quelle: dpa

Jochen Schweizer hat aus seinem Namen eine erfolgreiche Marke gemacht. Um sein Image zu schützen, greift er auf einen einfachen Kniff zurück.

Der Unternehmer Jochen Schweizer hat seine ganz persönliche Strategie, um sein Image zu schützen. „Als ich vor 32 Jahren Vater geworden war, habe ich mir eine Regel auferlegt: Ich tue nichts, was ich nicht meinen Kindern erzählen könnte. Das ist ein sehr feines Regulativ“, sagte Schweizer im Gespräch mit der WirtschaftsWoche. Er habe, so betonte er, „nicht einmal“ geschummelt.

Jochen Schweizer, Jahrgang 1957, hat nach seiner Karriere als Stuntman eine Event- und Werbeagentur gegründet. 2004 beginnt sein Unternehmen, Gutscheine für Erlebnisse im Internet zu verkaufen. Schweizer machte das Portal, das seinen Namen trägt, zum Marktführer in Deutschland und verkaufte 2017 die Mehrheit an ProSiebenSat.1. Seither konzentriert sich Schweizer auf eine Arena mit seinem Namen, südlich von München. Dort gibt es eine stehende Welle zum Surfen, einen Windkanal zum Fallschirmtraining und einen Klettergarten. Sein Unternehmen beschäftigt mehr als 400 Mitarbeiter.

Dass mit seinem Namen stets Wohl und Weh dieser Mitarbeiter verbunden sind, habe allerdings keinen Einfluss auf seinen Alltag, so Schweizer. „Ich bin ja schrecklich normal“, sagte der Mann, der auch schon mal mit dem Bungeeseil aus mehr als 1000 Meter Höhe aus dem Helikopter springt. „Das nimmt mir keiner übel.“

„Inzwischen gibt es kaum noch Orte, an denen ich unerkannt bleibe“, sagte Schweizer. „Klar, mit der Hackfresse, da erkennt man mich leicht wieder.“ Manchmal störe ihn das durchaus. „Diese Selfie-Manie, das ist mir schon unangenehm. Wenn ich zum Beispiel im Restaurant sitze, mich gut unterhalte, und dann kommt jemand angepoltert: „Ey, kann ich mal ’n Foto mit dir machen?“ Beschweren aber wolle er sich darüber nicht. Fernsehauftritte, wie etwa von 2014 bis 2016 als Juror in „Die Höhle der Löwen“ oder von Juli an in der neuen Sendung „Der Traumjob“, stärken nicht nur seine persönliche Prominenz – sondern seien auch in den Umsätzen seines Unternehmens zu spüren.

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