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Management Führen wie eine Katze

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Charisma durch systematische Körpersprache

Was Gesten über Sie verraten
Ein Mann verschränkt die Hände hinter dem Kopf Quelle: Fotolia.com
Vermutlich Angela Merkel mit verschränkten Händen Quelle: dpa
Eine Frau mit verschränkten Armen Quelle: Fotolia.com
Eine Frau fasst sich an den Hals Quelle: Fotolia.com
Eine Hand berührt den Ärmel am Anzug der anderen Hand Quelle: Fotolia.com
Eine Frau zeigt mit "zur Pistole" geformten Fingern auf den Betrachter Quelle: Fotolia.com
Eine Frau fasst sich an die Nase Quelle: Fotolia.com

Unser Verhalten ist kontext-abhängig. Jeder von uns ist mal mehr Katze und mal mehr Hund. Ein Manager ist im Beruf z.B. fast immer als Katze aktiv. Wenn er abends mit seiner Frau bei einem Glas Wein sitzt und ihr in Ohr raunt: „Ich liebe Dich“ – kann dies jedoch auch durchaus in der Körpersprache eines Hundes erfolgen.

Es ist klar, dass Menschen mit Verantwortung immer den Fokus auf Ergebnisse halten. Was können sie nun tun, um hart in der Sache zu bleiben – und zusätzlich die Moral und Motivation im Team hochzuhalten? Solche Führungskräfte gibt es. Sie werden oft als charismatisch bezeichnet und zeigen ganz bestimmte Muster in ihrem Verhalten:

Management



Immer wenn es um wichtige Inhalte geht, handeln sie aus ihrer Position und verwenden die Körpersprache einer Katze. Sie sind fokussiert auf das Ergebnis. Sie gehen Risiken ein und übernehmen Verantwortung. Sie lieben die Herausforderung und fordern von den Menschen in ihrem Umfeld eine hohe Qualität ein.

Wenn es um persönliche Dinge geht, ändern sie ihr Verhalten. Sie wechseln in die Körpersprache eines Hundes. Sie verbringen Zeit mit den Mitarbeitern und halten Small-Talk. Sie erkundigen sich nach den Kindern – und fragen, was der Hausbau macht. Sie zeigen Interesse an ihren Mitmenschen und pflegen die Beziehung.

Der Schlüssel für eine wirkungsvollere Führung liegt also darin, unser Charisma zu verstärken. Hunde sind nett zu einander, jedoch leiden vor lauter Beziehungspflege oft die Ergebnisse. Katzen sind effizient, jedoch passen die Egos eines Katzen-Teams nicht in den Raum und es kommt oft zum Kräftemessen. Wir brauchen mehr charismatische Manager. Menschen, die sowohl die Beziehung pflegen, als auch hart in der Sache bleiben. Trainieren Sie als Führungskraft also Ihre „Hunde-Rolle“, damit sie zugänglich auf Ihre Mannschaft wirken. Wenn es darauf ankommt, fordern Sie Ergebnisse und handeln Sie aus Ihrer „Katzen-Rolle“.

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