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Managerinnen Frauen führen besser als sie denken

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Die fünf Gebote des Managements von morgen

Wann Sie überarbeitet sind
Eine Frau hält einen Telefonhörer in der Hand Quelle: dpa
Ein Mann schaut nach dem Aufwachen auf den Wecker Quelle: Fotolia
Ein Mann ernährt sich an seinem Arbeitsplatz von Fast Food Quelle: Fotolia
Ein Mann sitzt nachts vor dem Laptop Quelle: Fotolia
Ein Mann sitz an seinem Schreibtisch und hält sich vor Schmerz den Rücken Quelle: obs
Leeres Zugabateil Quelle: Fotolia
Dosen mit Red Bull Energy Drink Quelle: REUTERS

1. Kümmern Sie sich um Menschen - zuerst um sich selbst

Investieren Sie in sich selbst, damit es Ihnen gut geht. Mitarbeiter haben feine Antennen dafür, wie Ihre Chefs drauf sind. An der Universität von Pennsylvania wurde an Lehrern herausgefunden, dass Lehrer, die besonders zufrieden mit ihrem Leben waren, Schüler besonders gut motivieren konnten.

Regt sich bei Ihnen hier die Sorge, ein Egoist zu sein? Gut für sich sorgen heißt nicht schlecht für andere zu sorgen. Es ist überhaupt erst einmal die Voraussetzung dafür, dass wir etwas zum Abgeben haben.

2. Die Formel für erfolgreiche Teams

Barbara Fredrickson hat erforscht, in welchem Verhältnis positive zu negativen Momenten stehen müssen, damit Menschen langfristig gesund und Teams erfolgreich sind. Dadurch, dass negative Gefühle stärker wirken als positive, braucht es ein 3:1 von Positivem zu Negativem. Auf einmal Ärgern darf sozusagen drei Mal Freuen kommen. Dies klingt anstrengender als es ist, denn unser Leben ist ja voll von schönen Dingen. Frauen werden für die Orientierung auf Schönes oft belächelt. Nun wissen wir, es macht Sinn - auch im Berufsleben. Beginnen Sie Meetings mit positiven Informationen, schreiben Sie Ermutigendes in Ihren Mailabsender. Danken Sie öfter. Konzentrieren Sie sich auf die Stärken von Menschen. Loben Sie Menschen zum Erfolg.

3. Legen Sie ein Recht auf gute Stimmung fest

Hilfreich ist, sich mit optimistischen Menschen zu umgeben. Halten wir uns mehr und mehr fern von Menschen und Nachrichten, wenn negative Informationen, Missmut und Zweifel verbreitet werden. Je mehr wir davon hören, umso normaler ist es für uns, und am Ende glauben wir gar, so ist die Realität. Weit gefehlt. Wir filtern genau das, was zu unseren Erwartungen und Erfahrungen passt. 

Richtig loben

Betrachten Sie bei neuen Mitarbeitern nicht nur deren Zeugnisse, sondern auch welche Stimmung und Einstellung sie mitbringen. Gleiches gilt für Dienstleister, mit denen Sie regelmäßig zu tun haben. Nicht der billigste ist der beste, sondern der, mit dem man gern zusammen ist.

4. Unternehmensfreundlicher Egoismus

Es ist egoistisch, nicht gut für sich zu sorgen, weil wir dann von andern die Lieferung unsers Wohlbefindens erwarten. Ermutigung Sie zu Pausen, Urlaub, pünktlichem Feierabend und kleinen Auszeiten am Arbeitsplatz, indem die Mitarbeiter für einige Minuten etwas tun, was gute Stimmung bringt.

Gut für sich zu sorgen heißt, das Beste ist genau richtig. Mit dieser Haltung erzielen wir die größten Effekte. Und die Haltung, das Beste zu nehmen, zieht auch die Konsequenz das Beste gern zu geben nach sich. Weiblicher Perfektionismus z.B. hat so gesehen auch seine guten Seiten.  

5. Nach der Arbeit Abstand schaffen

Geben Sie die Illusion auf, wir könnten Arbeit und Privatleben trennen. Sorgen Sie lieber dafür, dass Sie in einem guten Zustand nach Hause kommen. Meist verbrauchen wir alle Kraft bei der Arbeit und verhalten uns dann, wie wir es Kunden oder Kollegen gegenüber nie tun würden.

Lernen und vermitteln Sie Strategien, wie jeder nach der Arbeit zunächst einmal allein Stress abbaut. Zum Beispiel indem man erst Sport treibt oder zumindest einmal um den Block geht. Der Körper baut das Stresshormon Cortisol durch Bewegung ab. Oder indem Bücher gelesen werden – schon 6 Minuten führen zu einer Reduktion des Stresslevels von 68 Prozent. Nutzen Sie Musik oder Entspannungs-CDs auf dem Heimweg.

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