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Mitarbeiterführung Wie Zielvereinbarungen Unternehmen voranbringen

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Die strategische Ausrichtung prüfen

Tipps für neue CEOs
Schnelle TeambildungWer an der Spitze steht, wie VW-Chef Martin Winterkorn, braucht ein Team in seiner Umgebung, auf das er sich verlassen kann. Ob Vorstandskollege, Pressesprecher oder persönliche Assistenz: Hier zählt nur absolute Loyalität. Wer die nicht mitbringt, fliegt. Denn ohne Vertrauen ins direkte Umfeld kann kein CEO erfolgreich arbeiten. Machtkämpfe blockieren wichtige Entscheidungen und kosten unnötig Nerven. Quelle: dpa
Ein Mann hört zu Quelle: Fotolia
Ein Modell sitzt auf einem Wagen Quelle: dpa
Ein Computer und eine Uhr Quelle: Fotolia
Eine Jahresbilanz und ein Glas Wasser Quelle: dpa
Anshu Jain trifft Angela Merkel Quelle: dpa
Die Einladung von Horst Seehofer zu einer Facebook-Party Quelle: dpa

Nicht selten werden an dieser Stelle dann Bottom-up-Prozesse initiiert – mit anderen Worten: Die Mitarbeiter wünschen und die Führungskräfte übernehmen Ziele, die viel mit persönlicher Karriere- und Lebensplanung, aber wenig bis gar nichts mit den übergeordneten Unternehmenszielen zu tun haben. Das erklärt, warum ganze Organisationen ihre ehrgeizigen Zahlenziele nicht erreichen - und sich noch darüber wundern.

Unternehmen müssen daher immer wieder den Stand ihrer strategischen Ausrichtung prüfen:

1.)   Existiert eine definierte Strategie mit klaren qualitativen und quantitativen Unternehmenszielen?

2.)   Wenn ja, sind Strategie und Ziele für die Anforderungen der nächsten Jahre noch gültig?

3.)   Sind die gültige Strategie und die übergreifenden Ziele im Unternehmen bekannt?

4.)   Besteht ein Grundverständnis dafür, dass die Unternehmensziele in Einklang mit den Mitarbeiterzielen gebracht werden müssen?

In Arbeit
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Man sieht an dieser Auflistung, dass die Verantwortung für sinnvolle Zielvereinbarungen zunächst bei der Unternehmensführung liegt. Diese muss eine klare Strategie kommunizieren und verfolgen. Zudem muss sie einen Rahmen dafür schaffen, die Strategie im Alltag konkret umzusetzen. Führungskräfte aller Ebenen müssen wirklich in die Umsetzung einbezogen werden -  sie müssen eine Art kreative Übersetzungsleistung erbringen, die aber enorme Wirkung zeigen kann. Mitarbeiter mit abgestimmten Zielen arbeiten in dieselbe Richtung, sie fokussieren ihre Anstrengungen, und ihre Leistungen und Erfolge sind am Ende einer Arbeitsperiode klar benennbar.

Und sollte es einem Unternehmen dann trotz allem noch ergehen wie der deutschen Olympiamannschaft, sollten also die gesteckten Ziele nicht erreicht werden, so bieten Zielvereinbarungsgespräche eine Quelle für die systematische Problemanalyse und -behebung. Solche Dialoge mit der Basis sind dringend notwendig, denn sie fließen zuletzt wieder als Rückmeldungen in den Prozess der Strategieentwicklung mit ein. Wenn Unternehmen es auf diese Weise schaffen, Zielvereinbarungen als mächtiges Instrument der Strategieverwirklichung zu nutzen, verschaffen sie sich einen klaren Wettbewerbsvorteil.

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