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Neues Logo Telekom will mit mehr Magenta moderner wirken

Die Telekom verändert ihren Markenauftritt. Mehr Magenta, mehr Platz für Kooperationspartner und ein größeres „T“ sollen den Mobilkonzern optisch modernisieren.

Rene Obermann, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, vor dem neuen Firmenlogo Quelle: dpa

Besucher der Cebit-Messe in Hannover können seit Dienstag einen Blick in die Zukunft der Telekom erhaschen. Zumindest optisch. Denn der Messestand präsentiert sich ganz im Sinne der neuen Markenwelt. Auf den ersten Blick bedeutet das vor allem eins: Mehr Magenta. Der Markenexperte Frank Dopheide sagt: „Die Farbe gehört zu der Telekom, es ist klug das maximal zu kapitalisieren“. Neben der Messegestaltung sollen künftig auch Läden, Werbeanzeigen und der Internetauftritt noch mehr in der Telekomfarbe leuchten.

Auf die Markenwelt des Mobilfunkanbieters kommen noch weitere Veränderungen zu. Das Unternehmen will sich verstärkt für Kooperationen öffnen, die frühere Corporate Identy ließ jedoch eine Einbindung kaum zu. Die neue Gestaltung durch die Kölner Agentur Interbrand soll den Partnern künftig mehr Platz einräumen. Ein Beginn war die Spotify-Kampagne von Ende des letzten Jahres, dort sah man bereits einzelne Elemente aus der Markenwelt  von Spotify. Der nächste Coup ist eine Zusammenarbeit mit Fon, dem weltweit größten W-LAN-Betreiber. Die Kampagne soll schon im Sinne der neuen Markengestaltung präsentiert werden. Für den Experten Frank Dopheide ist das existenziell: „Ohne Kooperationspartner geht es heute nicht mehr“.

Opel mit neuem Anstrich
Neues Opel-LogoNeuer Eigentümer, neuer Chef und neues Logo: Bei Opel ändert sich derzeit einiges. Die Lage rund um den defizitären Autobauer ist zuletzt nicht gerade einfacher geworden, das Logo aber schon. Das neue Markenemblem ist monochrom und besteht nur noch aus dem Ring (der an einen Reifen erinnern soll) und dem Blitz (der die Energie symbolisieren soll). Der bisher genutzte Schriftzug im oberen Kreissegment ist ebenso verschwunden wie der Schattenverlauf über das gesamte Logo. Zudem ist das Logo nicht mehr dreidimensional dargestellt, sondern nur noch in 2D. Zu dem Logo gehört auch ein neues Markenmotto: Der Claim „Die Zukunft gehört allen“ soll zum einen Opels Anspruch unterstreichen, Zukunftstechnologien zu demokratisieren und zu vertretbaren Kosten anzubieten. Darüber hinaus soll es den Wandel des Autoherstellers zum vernetzten Mobilitätsdienstleister unterstreichen. Quelle: Opel
Aldi Süd
Versatel Quelle: PR
Neuer ThyssenKrupp-Schriftzug Quelle: Presse
Neues ThyssenKrupp-Logo Quelle: Presse
Neuer ThyssenKrupp-ClaimAuch der Werbespruch ist beim Patentamt zu finden. In Zukunft könnte es in Kombination mit dem Logo heißen: „engineering. tomorrow. together.“ Alles klein geschrieben, versteht sich. Foto: Deutsches Marken- und Patentamt Quelle: Presse
MerckDas Darmstädter Pharma- und Chemieunternehmen Merck hat sich ein neues Gesicht verpasst: Das bunte "M" sei inspiriert von der "bunten und formenreichen Welt unter einem Mikroskop", teilte der Konzern mit. Außerdem sei es "prägnanter und weniger kleinteilig gestaltet" als sein Vorgänger. Das neue Merck-Logo soll es künftig in zehn verschiedenen Farben geben. Quelle: Presse

Auch das Firmenlogo wurde verändert: Die Anzahl der magentafarbenen Quadrate reduziert sich von zehn auf vier, das „T“ wird präsenter. Frank Dopheide sagt: „Die Vergrößerung des Buchstaben zeigt in Richtung Marktführerschaft und dürfte somit im Interesse der Telekom sein“. Das Logo hat einen hohen Bekanntheitsgrad:  Neun von zehn befragten Personen kennen  das T,  fast drei Viertel der Kunden erkennen die Quadrate. Ein einprägsames Logo komplett zu verändern, ist gefährlich. „Der schlimmste Fall tritt ein, wenn die Kunden die Marke nicht mehr erkennen“, sagt Frank Dopheide. Die Kunst liegt darin, das richtige Maß zu finden. „Veränderungen müssen von den Kunden wahrgenommen werden, sie sollen sehen, dass die Marke sich bewegt“, sagt Dopheide.

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