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Personalberater-Ranking Die besten Headhunter Deutschlands

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Viel Erfahrung, umfangreiche Datenbank und enges Netzwerk

Letztere sind für Unternehmen besonders wertvoll, wenn sie Experten mit Jahresgehältern unter 100.000 Euro suchen. Denn solche Aufträge sind für die Branchengrößen zu wenig lukrativ und deshalb kaum interessant.

Branchen-Champions: Konsumgüter und Handel

Das hat Ralph Grobecker, General Manager beim Medikamentenhersteller Merck in Darmstadt, selbst festgestellt. Als er etwa einen Markenbetreuer für Kytta-Salbe und einen Außendienst-Bezirksleiter für die Betreuung von Apotheken brauchte, ließen ihn die großen Adressen abblitzen.

IT, Digitalisierung, Medien

Eine schob ihn zu einer Tochterfirma ab, deren Berater unbeleckt von jeglicher Branchenkenntnis bloß soziale Netzwerke wie Xing und LinkedIn durchkämmten. „Solche Fähigkeiten haben wir selbst im Haus“, sagt Grobecker.

Die Methodik des Rankings

Dabei geht es oft nicht ohne Berater. Managern innerhalb des Unternehmens fehlt meist der Überblick, sie wissen nicht, wer bei der Konkurrenz gerade wechselbereit ist. Bei Spezialthemen wie der Digitalisierung können sie zudem die Kompetenz möglicher Kandidaten nur schwer einschätzen.

Gute Personalberater profitieren dagegen von viel Erfahrung, einer umfangreichen Datenbank und einem engen Netzwerk. Durch ihre Kontakte wissen sie früher als andere, welcher Experte gerade wo unzufrieden ist, bei welchem Unternehmen die Aufstiegschancen versperrt sind, wo Kandidaten in Warteposition sitzen.

Dabei agieren sie still und heimlich, Diskretion gilt in der Branche als eine der wichtigsten Tugenden. Bisher machen nur öffentliche Auftraggeber publik, wen sie mit der Suche betrauen. Doch wäre mehr Offenheit durchaus möglich. In den Vereinigten Staaten ist es von jeher üblich, mit Aufträgen an Headhunter ganz offen umzugehen.

Mittlerweile gibt es dort sogar eine Webseite namens „Hunt Scanlon Media“, die per App täglich mitteilt, welche Berater welche Aufträge bekommen haben. „Die Globalisierung könnte auch hierzulande für mehr Transparenz sorgen“, sagt ein Branchenvertreter. Schaden kann das sicher nicht.

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