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Serie Tickets zur Macht IV Wo die junge Elite zusammenkommt

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Young Leaders: Ein Leben lang

Deutschlands heimliche Herrscher
Ralph Wollburg Quelle: Picture-Alliance/dpa
Ann-Kristin Achleitner Quelle: dpa
Henning Kagermann Quelle: dpa
Michael Vassiliadis Quelle: AP
Michael Hoffmann-Becking Quelle: Frank Reinhold für WirtschaftsWoche
Gerhard Cromme Quelle: dpa
Manfred Schneider Quelle: Picture-Alliance/dpa

Wolldecken mit dem Motiv der amerikanischen Flagge liegen im Gras, darauf sitzen Menschen und diskutieren über die großen Themen unserer Zeit – Außen- und Sicherheitspolitik, Klima und Energie sowie Wirtschafts- und Finanzthemen. Locker ging es zu bei der Young Leaders-Konferenz der Atlantik-Brücke im Sommer 2012.

Seit 1952 kümmert sich der Verein vor allem um die deutsch-amerikanische Freundschaft, Vorsitzender ist heute der frühere CDU-Politiker Friedrich Merz. Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien treffen sich regelmäßig auf Konferenzen. Und seit 1973 hat die Atlantik-Brücke auch ein Programm für künftige Führungskräfte – die Young Leaders.

In das Netzwerk aufgenommen wird nur, wer zwischen 28 und 35 Jahren alt ist und es beruflich schon zu etwas gebracht hat. Die Empfehlungen für neue Mitglieder stammen meist von den Alumni, die weiterhin Bestandteil des Netzwerkes sind – Initiativbewerbungen sind zwecklos. Die Organisatoren rekrutieren in der Regel Politiker, Manager und Medienleute.

Zehn Tipps für die perfekte Rede

Etwa 300 Bewerbungen gehen pro Jahr ein, 50 Plätze stehen zur Verfügung. Die eine Hälfte geht an Deutsche, die andere an Amerikaner. Die Young Leaders nehmen an einem einwöchigen Workshop teil, mal in Deutschland, mal in den USA. Die Reisekosten übernehmen die Teilnehmer oder auch deren Arbeitgeber, der Rest des Programms wird aus Spenden finanziert.

Seit dem vergangenen Jahr ist auch Christian Pfeiffer dabei, Marketingchef der Consulting-Sparte bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG. Das deutsch-amerikanische Verhältnis beschäftigt ihn schon lange, seine Magisterarbeit schrieb er über Interessenvertretungen amerikanischer Unternehmen in der Europäischen Union. Nun gehört Pfeiffer zum Alumni-Netzwerk, wie auch Bundesbank-Chef Jens Weidmann oder „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann. Wer einmal als Young Leader aufgenommen wurde, bleibt es ein Leben lang.

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