Studie Unternehmen werden immer häufiger Opfer von Cyber-Angriffen

Angriff aus dem Netz: Ein Drittel der Unternehmen bemerkte im vergangenen Jahr einen Anstieg der Sicherheitsvorfälle. Doch um geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen, fehlt es den Unternehmen meist an zwei Dingen.

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Die Angriffe aus dem Netz nehmen zu, bei knapp einem Drittel der befragten Unternehmen ist die Anzahl der Sicherheitsvorfälle in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen – so das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young. Für die Umfrage wurden fast 2000 Manager aus 64 Ländern und verschiedenen Branchen befragt.

Dabei ist das Thema IT-Sicherheit in den Unternehmen längst angekommen. Im vergangenen Jahr erhöhten bereits 43 Prozent der Unternehmen ihr Budget für Informationssicherheit. Doch anscheinend ist das nicht genug. Zwei Drittel der Befragten gaben an, dass die größte Herausforderung auf dem Weg zu mehr Sicherheit ein zu geringes Budget sei. Deswegen planen die befragten Unternehmen weitere Investitionen ein. Rund die Hälfte der Studienteilnehmer wollen ihr Budget im kommenden Jahr um bis zu 25 Prozent zu erhöhen. "Wenn Unternehmen mit den sich immer rascher entwickelnden Technologien mithalten wollen, müssen sie schnell handeln. Denn die Frage ist mittlerweile nicht mehr, ob eine Firma von einem Hackerangriff getroffen wird, sondern lediglich wann", sagt Matthias Struck, bei Ernst & Young verantwortlich für das Risiko-Management.

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Doch die mangelnde Vorsorge liegt nicht nur am Budget. Ein weiterer Stolperstein auf dem Weg zu mehr Sicherheit, sei der Mangel an qualifizierten Fachkräften. Und auch bei den Mitarbeitern sei das Sicherheitsbewusstsein noch nicht sehr ausgeprägt. Lediglich 30 Prozent der Studienteilnehmer denken, dass ihre Mitarbeiter in diesem Bereich fit sind. Bei 29 Prozent der Befragten fehlt das Bewusstsein hingegen derzeit noch völlig oder ist unzureichend.

Die meisten der Befragten sehen Sicherheit als Chefsache an. Fast drei Viertel der Studienteilnehmer finden, dass die Informationssicherheit auf der höchsten Hierarchieebene im Unternehmen angesiedelt sein sollte. In zehn Prozent der Firmen berichtet der Leiter der Abteilung für Informationssicherheit direkt an den Geschäftsführer und in immerhin 35 Prozent der Unternehmen berichtet er sicherheitsrelevante Themen vierteljährlich an den Vorstand.

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