Unternehmensführung Die Gebote der Mitarbeitermotivation

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So kritisieren Sie richtig

Wie sie Mitarbeiter motivieren können
Buchcover des Buchs 1001 Ideen von Bob Nelson
Vorspeisen in einem Luxusrestaurant
Eine Reißzwecke in einer Holztafel
Mann sortiert Bücher
Zwei Frauen stehen vor einer bunten Wand
Fisch der Sorte Dorsch
Kleine Geschenkpakete

Wie kritisiert man richtig?

Frey: Dazu ist es zunächst einmal notwendig, gemeinsam mit dem Mitarbeiter klare Ziele zu vereinbaren – und den Mitarbeiter beim Versuch, diese Ziele zu erreichen, auch zu begleiten. Wenn er dabei nicht weiterkommt oder Fehler macht, muss eine Führungskraft konsequent reagieren – aber immer so, dass es nachvollziehbar und motivierend ist, nicht destruktiv.

Eine ziemliche Gratwanderung...

Frey: ...die nur durch Vertrauen und Glaubwürdigkeit gelingt. Der Teufel steckt im sprichwörtlichen Detail, denn oft ist sowohl ein Zuviel als auch ein Zuwenig schlecht. Was bei der einen Person wirkt, ist bei der anderen Person wirkungslos. Deshalb brauchen Führungskräfte sehr viel Menschenkenntnis und Fingerspitzengefühl, aber auch die Fähigkeit zur permanenten Selbstreflexion.

Lässt sich diese Selbstreflexion denn trainieren?

Frey: Teilweise. Manager sollten sich ständig selbst hinterfragen: Was kann ich noch besser machen? Was habe ich falsch gemacht? Außerdem müssen sie wachsam sein, zuhören können – und die Mitarbeiter auch dazu ermutigen, ihnen permanent Feedback zu geben.

In Arbeit
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Das klingt komplex.

Frey: Das ist es auch. Deshalb gibt es wenige wirklich beeindruckende Führungskräfte, genauso wie es nur ganz wenige Spitzentrainer im Fußball gibt. Um gleich in diesem Bild zu bleiben: Eines darf man nicht vergessen – für die Motivation ist der ganze Verein zuständig.

Wie meinen Sie das?

Frey: Auf sich allein gestellt, wäre eine einzelne Führungskraft mit der Motivation seiner Mitarbeiter überfordert. Entscheidend ist die gesamte Unternehmenskultur, die geheimen Spielregeln, welche Werte die Unternehmensspitze vorlebt. Herrscht sowohl eine Leistungskultur als auch eine von Menschenwürde, Wertschätzung und Fairness? Wenn das nicht der Fall ist, hat die Führungskraft als Einzelkämpfer praktisch kaum Chancen, ihren Mitarbeitern ein guter Motivator zu sein.

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