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Manager in der Stressfalle Warum Sie hineingeraten und wie Sie herausfinden

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Nicht zu viel anstrengen!


Viele Manager sind zudem davon getrieben, sich über die Maßen anstrengen zu müssen. Denn der Glaubenssatz „Streng Dich an!“ wird häufig in der Kindheit schon gepredigt. Daher sind viele Menschen davon überzeugt, dass man sich Erfolge hart erarbeiten muss. Hohe Ansprüche an die eigene Arbeit zu stellen ist per se auch gut. Doch auch wenn man sich noch so sehr in die Arbeit reinhängt, das Resultat wird den eigenen Erwartungen wohl doch nie gerecht.

Der übertriebene Ehrgeiz kann mitunter die Qualität der Arbeitsergebnisse sogar beeinträchtigen. Entspannt an die Sache heranzugehen, anstatt sich bis zur Belastbarkeitsgrenze anzustrengen ist somit die bessere Herangehensweise. Manager sollten daher zwischendurch innehalten, bevor sie Gefahr laufen, sich nur selbst zu quälen.


Sich mit kleinen Auszeiten umprogrammieren

Auch der Anspruch nach Schnelligkeit wird bei manchem Manager zum negativen inneren Antreiber, der sich automatisiert. Das Motto „Zeit ist Geld“, das gerade im Business gilt, verkommt zum Stressantreiber „Beeil Dich!“, was letztlich einem ewigen Gehetzt-sein gleich kommt. Wer dem unterliegt, erledigt am Ende alles in Eile – selbst dann, wenn es gar keine Veranlassung mehr dazu gibt.

Manager, die sich hier wiedererkennen, müssen ihr Gehirn wieder umprogrammieren. Dies gelingt, indem sie Pausen als Rituale einführen, sich täglich zwischendurch ganz bewusst kleine Auszeiten zu nehmen. Diese kurzen Pausen von drei bis fünf Minuten sollten mit angenehmen Empfindungen gefüllt werden – etwa, indem man eine schöne Pflanze betrachtet oder im Internet ein Reiseportal öffnet und an exotische Ziele denkt u.ä.. Der Effekt ist riesig – insbesondere wenn erkannt wird, dass auch ohne ständige Eile viel geschafft wird.

Ohne Feedback geht es oft nicht

Neben solchen Stressauslösern und -verstärkern sollten sich Manager auch ihrer stressauflösenden Ressourcen und Fähigkeiten – ihrer Resilienz – bewusst werden. So können sie in besonders fordernden Zeiten gut gegensteuern. Einfach ist dies freilich nicht. Oftmals ist es hilfreich, Persönlichkeits- und Stressanalyse-Tools sowie einen Coach hinzuzuziehen. Denn wirksames Vorbeugen von Stress bedeutet immer auch, Verhalten zu verändern! Und hierfür bedarf es in der Regel eines Feedbacks von außen.

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