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Mitarbeiterführung Wie junge Führungskräfte Generationenkonflikte vermeiden

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Der Autoritäre

Der Autoritäre Typ Quelle: Illustrationen: Torsten Wolber

Mottolied: Always on my mind

So ist er: Mit Autoritäten hat er kein Problem – so lange er bestimmt, wo es langgeht. Im Laufe seiner Karriere hat er es schnell weit gebracht. Vielleicht zu schnell. Er weiß, dass sein Erfolg auf wenig Erfahrung basiert. Zudem fehlt ein sicheres Netzwerk. Das macht ihn nervös und unberechenbar.

So wird es besser: Auf keinen Fall den Mangel an Fachkenntnis mit pavianösem Verhalten überspielen! Macht hat auch, wer delegiert oder um Rat fragt. Gerade Ältere wollen ihr Wissen weitergeben und dafür Wertschätzung erhalten. Je mehr sie davon bekommen, desto loyaler arbeiten sie.

Der Bürokrat

Der Bürokrat Typ Quelle: Illustrationen: Torsten Wolber

Mottolied: Another brick in the wall

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    So ist er: Fachlich macht ihm so schnell niemand etwas vor. Er kennt jedes noch so kleine Detail und bleibt immer auf dem neuesten Stand. Er ist gewissenhaft und ehrgeizig, kommt morgens als Erster und geht abends als Letzter. Dummerweise erwartet er das auch von den Kollegen. Wer nicht ähnlich akribisch arbeitet, kassiert schnell einen Tadel – und fällt dauerhaft in Ungnade.

    So wird es besser: Unbedingt an sozialen Kompetenzen arbeiten! Intoleranz und Pedanterie töten jegliche Motivation und Kreativität. Jeder arbeitet anders – allein das Ergebnis zählt. Und Veränderungen sind nicht automatisch schlecht.

    Der Eitle

    Der Eitle Typ Quelle: Illustrationen: Torsten Wolber

    Mottolied: I believe I can fly

    So ist er: Dieser Typ hält es mit Mark Twain: „Ich liebe Kritik, aber ich muss damit einverstanden sein.“ Das Selbstbewusstsein bezieht er vor allem aus vergangenen Erfolgen – von denen er nur allzu gerne spricht – und aus der Beförderung: Wäre er Chef, wenn er nicht Supermann wäre? Eben. Meetings mutieren deshalb gerne zu Auftritten, Besprechungen zu Audienzen.

    So wird es besser: Sonnenkönige leben nicht nur einsam, ihnen droht Boykott. Wer das Lob für sich allein beansprucht und nur Kritik erteilt, erzeugt innerlich Gekündigte und Dienst nach Vorschrift. Gerade Jungchefs sind auf ihr Team und deren Mithilfe angewiesen. Die Leute zu vergraulen, wäre tödlich.

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