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Mythen des Laufsports Fünf verbreitete Irrtümer über das Laufen

Mit dem Frühling beginnen viele Menschen erstmals in ihrem Leben mit dem Laufen. Vor diesen Trugschlüssen sollten sich Anfänger in Acht nehmen.

Diese Gadgets vermessen Ihren Körper
Für Jedermann: Was macht mein Herz, wie schlafe ich und bewege ich mich genug? Polars Activity Tracker A360 ist ein dezenter Begleiter über 24 Stunden Quelle: PR
Für Abnehmwillige: Der Healbe erspart dem Nutzer, was andere Activity Tracker brauchen: Die Eingabe der verzehrten Kalorien. Das errechnet das 300 Dollar teure Band selber, ebenso den Stresslevel der vergangenen 24 Stunden. Quelle: PR
Für aktive Nichtsportler: An dritter Stelle ist das Symbol für die Zahl der Treppenstufen, die der Nutzer zurückgelegt hat. Ein Höhenmesser ermöglicht diese Angabe in der Garmin Vivoactive HR, die auch die Herzfrequenz am Arm misst. Quelle: PR
Für Laufpedanten: Das portugiesische Unternehmen Kinematix stellt den Tune her, eine Sohle mit Sensoren, die misst, wie der Läufer seinen Fuß bewegt. Quelle: PR
Für ambitionierte Schwimmer: Der Freebee Arc richtet sich speziell an Schwimmer und misst Kalorienverbrauch und andere Daten in allen vier Schwimmstilen. Quelle: PR
Für sehr ambitionierte Schwimmer: Auch der XMetrics Pro des gleichnamigen italienischen Herstellers ist für ambitionierte Schwimmer. Am Hinterkopf misst er die Bewegung und gibt üben Kopfhörer Rückmeldung über den Schwimmstil. Quelle: PR
Für Angeber: 1000 Stück werden von diesem Smartshoe von Digitsole hergestellt. Er zieht sich automatisch zu, heizt, zählt die Schritt und soll die verbrauchten Kalorien ermitteln. So lange man ihn trägt. Quelle: PR

Wenn die Krokusse und Narzissen sprießen, kommen die Läufer aus ihrem Winterlager. Jedes Jahr kommen hoffnungsvolle, motivierte Menschen dazu. Die haben sich vorgenommen, endlich mal etwas für die Gesundheit und gegen den Winterspeck zu tun. Rund um Ostern ist für viele Einsteiger der richtige Moment gekommen, um die Schuhe zu schnüren und sich auf den Weg zu machen.

Hier sind einige Hinweise, damit der Schwung der Spaß an der Bewegung länger als bis Pfingsten reicht - und die Warnung vor Trugschlüssen.

Laufen hilft beim Abnehmen

Es gibt kaum einen fatalere Annahme als das Laufen beim schnellen Abnehmen hilft. Wer sich in eng anliegende Funktionswäsche zwängt, damit diese irgendwann eine Nummer kleiner ausfallen darf, befindet sich auf dem besten Wege in eine Sackgasse der Motivation. Die Zahl der Kalorien, die bei moderaten Belastungen innerhalb einer Stunde verbraucht wird, ist bei weitem nicht so hoch, wie man sich das vielleicht erhofft. Die häufig zu lesenden Geschichten von Menschen, die dank Sport ihr Gewicht deutlich reduziert haben, erwähnen leider oft nicht deutlich genug, dass meist die Ernährung umgestellt wurde.

Was messen die Gadgets?

Wer in einer Stunde Laufen zwischen 600 bis 800 Kalorien verbrennt, sollte sich im Klaren sein, dass die rasch wieder angefuttert sind. Eine Kugel Eis, ein Riegel Schokolade, eine Schale Chips mehr – und der Effekt ist kaum noch vorhanden. Zwei bis drei Mal die Woche für eine Stunde Joggen tut gut, macht Spaß, befreit den Kopf. Schlank macht es alleine nicht.

Laufen ist Beinarbeit

Die Waden, die Fußmuskeln, die Oberschenkel – das sind die Muskelgruppen, die jeder im Kopf hat, wenn er ans Laufen denkt. Und damit nimmt das Desaster oft seinen Anfang. Die untere Rückenmuskulatur ist es, die dem Körper die entscheidende Spannung verleiht, die trainiert und gepflegt werden muss.

Die sieben Erfolgsfaktoren gesunder Ernährung

Haltung! Spannung! Kontrolle! Der ganze Körper ist gefragt. Diese Spannung lässt nach, je erschöpfter der Mensch ist. Dann wird aus dem federnden Läufer, der plumpsende Sack, der sich mit jedem Schritt in die Schuhe fallen lässt.

Laufen braucht Training

Erinnern Sie sich, wie Sie als Kind rumgehüpft sind, umhergesprungen, ohne einen Gedanken an ihren Bewegungsablauf zu verschwenden? Der Mensch, auch wenn es immer öfter in Vergessenheit gerät, ist als Läufer zu dem geworden, was er ist. Unser Bewegungsapparat ist dafür wie gemacht, viel besser als für das Sitzen auf dem Bürostuhl. Wir müssen ihn nur wie oben beschrieben nutzen.

Und wenn Laufen noch über eine gewisse Zeit zu anstrengend ist, dann geht man. Das ist kein Eingeständnis eigener Schwäche, sondern Vernunft. Diese Gehpausen werden Sie von ganz allein immer seltener benötigen, ohne sich den Kopf über Intervalle, Tempodauerläufe und zyklisches Training zu machen. Ein glückliches Läuferleben ohne die Vorgabe eines Trainingsplans ist möglich.

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