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Sportliche Grenzen Ohne Treibstoff, keine Leistung

Ob bei einem Marathon, einem Hindernislauf oder leistungsorientiertem Kraftsport - das Interesse körperlich an die Grenzen zu gehen, war unter Hobbyathleten nie größer.

Das tun Führungskräfte für ihre Gesundheit
Grillwurst Quelle: dpa
vegetarische Suppe Quelle: dpa Picture-Alliance
Vitaminpillen auf einem Löffel Quelle: dpa
drei Leute joggen Quelle: dpa
Zigaretten Quelle: dpa
Frauen in einer Saune Quelle: dpa Picture-Alliance
Menschen machen Yoga am Times Square Quelle: AP

Der Fitnessmarkt boomt und stieg alleine von 2010 bis 2016 von 3,8 auf 5,05 Milliarden Euro. Wer aber erfolgreich im Sport sein möchte braucht nicht nur einen ausgefeilten Trainingsplan sondern auch eine gezielte Versorgung mit Nährstoffen. Deshalb spielt die richtige Ernährung eine wesentliche Rolle für den sportlichen Erfolg. In erster Linie kommt es dabei auf eine vollwertige und abwechslungsreiche Ernährung an.

Demnach müssen dem Körper alle Makronährstoffe zugeführt werden und so gehören sowohl Kohlenhydrate, Proteine als auch Fette auf den Teller. Wir bekommen immer wieder Anfragen von Athleten, die trainieren wie die Weltmeister, aber keine Erfolge erzielen.

Oft finden wir dann heraus, dass die Sportler zu wenig oder zu einseitig essen. Bodybuilder beispielsweise neigen wie auch Kraftsportler dazu, zu viel Eiweiß zu sich zu nehmen.

Was bei der Arbeit stresst

Wie alle Nährstoffe landet auch ein Zuviel an Proteinen auf den Hüften. Denn der Körper verwertet das, was er braucht und „spart“ den Energieüberschuss für schlechte Zeiten. Mit der Ernährung verhält es sich letztendlich also wie auch beim Training: Sowohl ein Zuviel als auch ein Zuwenig kann fatale Folgen haben.

Die Ernährung sollte, um die Leistungsfähigkeit auf ein hohes Niveau zu heben, neben dem Trainingsplan auch auf die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Sportart abgestimmt sein. So ist im Kraftsport eine andere Zusammensetzung der Mahlzeiten von Nöten als im Ausdauersport um die Leistungsfähigkeit ideal zu unterstützen.

Ausdauersport

Ausdauersport gehört zu den beliebtesten Sportaktivitäten in Deutschland. Es wird Woche für Woche gelaufen, geschwommen und geradelt für die eigene Fitness oder nur zum Spaß. Dabei ist der menschliche Körper von Natur aus perfekt für den ausdauernden Sport gewappnet. Wir besitzen unterschiedliche Systeme der Energiebereitstellung, welche uns speziell bei lang andauernden Belastungen unterstützen. Die entscheidende Rolle spielen hier insbesondere Kohlenhydrate und Fette. Kohlenhydrate dienen dabei vorwiegend als relativ schnelle Energiebereitsteller, sind dafür jedoch umso flotter verbraucht.

Bei längeren Belastungszeiten von über einer Stunde bräuchte es also Nachschub, um das Energielevel zu halten. Fette hingegen sind ein idealer Energiespeicher. Sie liefern etwa das 2,5-fache an Energie im Vergleich zu Kohlenhydraten.

Einen entscheidenden Nachteil haben Fette jedoch: ihre Energie Verfügbar zu machen, kostet den Organismus Zeit. Weshalb sich der Anteil der Fettverbrennung erst mit voranschreitender Belastung erhöht. Je besser trainiert der Organismus ist, desto höher ist der Anteil der gewonnenen Energie aus Fetten.
Für Ausdauerathleten ist deshalb die Kombination aus Kohlehydraten und Fetten ideal!

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