Studie 43.000 offene Stellen für IT-Experten

In Deutschland gibt es derzeit rund 43.000 offene Stellen für IT-Experten. Damit ist die Zahl der freien IT-Jobs im Vergleich zum Vorjahr um 5.000 angestiegen. Das entspricht einem Zuwachs um 13 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte, die der Internet-Verband Bitkom in Berlin vorgestellt hat.

Die größten Handyhersteller
HTC Bei den Marktanteilen der Hersteller hat sich einiges geändert. Der Handyhersteller HTC konnte seinen Marktanteil im Laufe eines Jahres von 0,9 Prozent auf 1,5 Prozent steigern. Quelle: Gartner Quelle: REUTERS
MotorolaMotorola musste dagegen erneut Einbußen beim Marktanteil hinnehmen. Er halbierte sich von 4,8 Prozent auf 2,4 Prozent. Quelle: REUTERS
Sony EricssonEbenso wie Motorola gehört auch Sony Ericsson zu den großen Verlierern: Der Marktanteil sank von 4,5 auf 2,6 Prozent. Quelle: REUTERS
Apple Mit nur einem Gerät schafft es Apple erstmals unter die fünf größten Handy-Hersteller. 46 Millionen iPhones verkaufte das Unternehmen. Obwohl der aktuelle Marktanteil nur bei 2,9 Prozent liegt, erzielt der Hersteller durch hohe Preise für sein Smartphone starke Einnahmen. Quelle: REUTERS
Research In MotionResearch In Motion ist bekannt durch sein BlackBerry-Geräte. Davon konnte der Hersteller 2010 knapp 47,5 Millionen verkaufen, was einem Marktanteil von 3,0 Prozent mit sich bringt. Quelle: dapd
LG ElectronicsDer südkoreanische Hersteller LG weist einen Marktanteil von 7,1 Prozent auf. 114 Millionen verkaufte Geräte bescheren der Firma Platz drei unter den Top-Handy-Herstellern. Quelle: REUTERS
SamsungPlatz zwei belegt Samsung, trotz eines Verlusts am Marktanteil von 1,9 Prozent. 2009 lag dieser bei 19,5 Prozent, 2010 bei 17,6 Prozent. Quelle: REUTERS

Innerhalb von drei Jahren hat sich damit die Zahl der unbesetzten Stellen um 23.000 mehr als verdoppelt. Bei der Umfrage wurden mehr als 1.500 Geschäftsführer und Personalverantwortliche von Unternehmen aller Branchen befragt. „Der Bedarf an IT-Fachkräften ist erneut kräftig gestiegen“, sagte Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Die etwas eingetrübten Wachstumsaussichten der Gesamtwirtschaft haben noch keine Auswirkungen auf den IT-Arbeitsmarkt.“

Nach Einschätzung der befragten Unternehmen bleibt der Fachkräftemangel ein gravierendes Problem. Jedes zweite Unternehmen (50 Prozent) gibt an, dass aktuell ein Mangel an IT-Spezialisten herrscht. Das sind zwar etwas weniger als im Vorjahr mit 58 Prozent, allerdings erwartet auch jedes zweite Unternehmen (50 Prozent), dass sich in Zukunft der Fachkräftemangel weiter verschärft. Nur acht Prozent der Unternehmen meinen, dass der Fachkräftemangel künftig eine geringere Rolle spielen wird. 

Das sind die größten iPhone-Rivalen
Nokia Lumia 920Plattform - Windows 8: Hervorragende Kamera, die ähnlich gute Bilder wie die 41-Megapixel-Kamera in Nokias Pureview 808 liefert. Dank neuer Stabilisatortechnik sollen Wackelbilder vermieden werden. Ebenfalls positiv ist die kabellose Ladestation in Form eines Kissens, auch wenn das Laden mit dem Kabel immernoch deutlich schneller geht. Wie viel das neue Gerät kosten soll, wurde bei der Präsentation in New York Anfang September noch nicht verraten. Quelle: REUTERS
Samsung Galaxy S3Plattform - Android: Die aktuellste Smartphone-Version von Samsung ist seit März 2012 auf dem Markt. Das Gerät verfügt über ein 4,8 Zoll großes HD-Display und eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz. Neben Fotos und Videos sind auch Videokonferenzen mit der Frontkamera möglich. Es ist in einer 16-GB- und einer 32-GB-Ausführung erhältlich. Schwächen: Sowohl die Spracherkennung "S-Voice" als auch eine erweiterte Gestensteuerung funktioniert nur bedingt. Außerdem macht das Smartphone ausgerechnet beim telefonieren Mätzchen. Störende Hintergrundgeräusche werden nicht gut gefiltert. Die Sprachqualität ist entsprechend deutlicher schlechter als bei anderen Anbietern. Quelle: dpa
Motorola RazrPlattform - Android: Gleich drei neue Modelle aus der Reihe Razr stellte Motorola im September 2012 vor: die größeren Droid Razr HD und Droid Razr Maxx HD sowie das etwas kleinere Droid Razr M. Angeblich sollen die Modelle über eine längere Speicherlaufzeit, hochauflösende Displays und eine schnelle LTE-Datenübertragung verfügen. Das kompakte und flache Razr M startet mit Zwei-Jahresvertrag bei 99 Dollar - die Hälfte des Preises eines Apple iPhone 4S. Ob das Smartphone jedoch überhaupt in Deutschland erhältlich sein wird, ist bisher nicht geklärt. Quelle: dapd
HTC 7 Mozart
LG Optimus Chic
Blackberry Torch 9800
Apple iPhone

Rund 18.000 der unbesetzten Stellen gibt es in der Branche selbst, 15.000 davon bei den Anbietern von Software und IT-Dienstleistungen. Weitere 2.400 IT-Experten werden von Hardwareherstellern und Produzenten von Unterhaltungselektronik gesucht, 600 von Anbietern von TK-Dienstleistungen. Diese Verteilung spiegelt sich auch in den gesuchten Qualifikationsprofilen wieder. Drei Viertel (75 Prozent) der ITK-Unternehmen, die freie Stellen haben, suchen Softwareentwickler. Mit deutlichem Abstand folgen IT-Berater (24 Prozent), Marketing- und Vertriebsspezialisten (23 Prozent), Anwendungsbetreuer und Administratoren (20 Prozent).

Der Tablet-Boom und die Folgen für den Arbeitsmarkt

Außerdem häufig gesucht werden Projektmanager (8 Prozent) und IT-Sicherheits-Experten (7 Prozent). Erstmals wurde in der Umfrage untersucht, für welche Aufgabenbereiche die IT-Spezialisten benötigt werden. Ganz oben stehen mit 31 Prozent betriebswirtschaftliche Anwendungen. Dicht dahinter folgen IT-Sicherheit mit 28 Prozent und Cloud Computing mit 27 Prozent.

Ebenfalls eine kräftige Nachfrage gibt es bei den Themen Social Media mit 13 Prozent sowie Programmierung von mobilen Webseiten und Apps mit 12 Prozent. Der Boom bei Tablets und die Absatzrekorde bei Smartphones schlagen hier auf den Arbeitsmarkt durch.

Weitere 25.000 unbesetzte Stellen gibt es bei den Anwendern in den übrigen Branchen. Fast acht von zehn Unternehmen (79 Prozent), die freie IT-Stellen haben, suchen Administratoren und Anwendungsbetreuer. Mit deutlichem Abstand folgen IT-Berater mit 24 Prozent sowie Software-Entwickler mit 11 Prozent. Auch bei den Anwendern wurde erstmals gefragt, für welche Aufgabenbereiche IT-Spezialisten gesucht werden. 62 Prozent suchen IT-Experten für betriebswirtschaftliche Anwendungen. Mit großem Abstand folgen die Themen IT-Sicherheit (30 Prozent) und Cloud Computing (12 Prozent).

In Arbeit
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Der Verband begrüßt, dass seit 1. August freie Stellen leichter durch hochqualifizierte Ausländer aus Nicht-EU-Ländern besetzt werden können. Die Bundesregierung hat dazu die „Blaue Karte EU“ in deutsches Recht umgesetzt und so unter anderem die Verdienstgrenzen gesenkt. „Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen ist das von entscheidender Bedeutung“, sagte Kempf. Die Politik hat damit auf die Kritik der Wirtschaft reagiert. Auf Basis des alten Zuwanderungsrechts lag die Zahl der IT-Spezialisten, die zuletzt aus Ländern außerhalb der EU nach Deutschland kamen, bei weniger als 2.500 pro Jahr.

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