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Studie Studie: Aufschwung ungleich verteilt

Während die Eliten der deutschen Wirtschaft immer mehr verdienen, müssen normale Angestellte zurückstecken. Bei ihnen kommt der Aufschwung, wenn überhaupt, nur langsam an. Das ergab eine exklusive Studie der Hamburger Beratungsfirma Personalmarkt im Auftrag der Wirtschaftswoche.

Während die Eliten der Quelle: AP

Laut Untersuchung verdienen Führungskräfte und Manager heute rund 20 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren. Vorstands- und Geschäftsführungsvorsitzende konnten ihr Gehalt alleine in den vergangenen zwölf Monaten um rund 20 Prozent steigern.

Die Gehälter von Fachkräften entwickeln sich dagegen schwach. Sie verdienen heute im Schnitt nur fünf Prozent mehr als vor fünf Jahren. Menschen mit einfachen Funktionen wie Verwaltungsangestellte müssen in Anbetracht der Inflation von über 2,5 Prozent sogar Gehaltseinbußen hinnehmen.  

Weiter ergab die Studie, dass der Uni-Abschluss starke Auswirkungen auf das Einstiegsgehalt hat. Uni-Absolventen steigen momentan mit einem Gehalt von 40.400 Euro im Jahr ein, gefolgt von Fachhochschul-Diplomanden mit 37.000 Euro.

Personalmarkt schätzt, dass sich die Einstiegsgehälter von Bachelor-Absolventen in den nächsten Jahren bei rund 35.000 Euro einpendeln werden. Lediglich ein Auslands-Bachelor kann dann ein höheres Einstiegsgehalt bringen. Masterstudenten können mit etwa 44.000 Euro im Jahr rechnen.

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