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Studien Fakten rund um die Laune im Job

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Immer wieder montags... Jeden Montag dasselbe: Die Mühle geht los, und die Mitarbeiter bekommen miese Laune. „Montags-Blues“ heißt das Phänomen. Drei Viertel aller Arbeitnehmer bezeichneten sich selbst als Montagsmuffel, so das Ergebnis einer Umfrage des Hamburger Marktforschungsinstituts Ears and Eyes. Schuld sind der Freitag und das Wochenende: Solange wir unter Druck stehen, schüttet der Körper Hormone aus, die ihn tapfer durchhalten lassen. Der Hormoncocktail schwächt aber das Immunsystem, sodass jede längere Anspannung den Körper auslaugt und bei Entspannung kollabieren lässt. Hinzu kommt eine Art Mini-Jetlag: Wer am Wochenende auf den Putz haut, verschiebt seinen Biorhythmus, sodass der Körper noch im Tiefschlaf weilt, wenn am Montagmorgen der Wecker klingelt. Was hilft: nicht sonntags eher ins Bett, sondern den Rhythmus erst gar nicht aus dem Takt bringen!

Gut, dass wir darüber geredet haben... Reden hilft. Was der Volksmund schon lange weiß, ist inzwischen auch wissenschaftlich belegt. Egal, ob über Probleme im Projekt, Ärger daheim oder generellen Frust im Büro – die Aussprache mit Freunden oder Kollegen erleichtert die Seele nicht nur, sie verbessert auch nachhaltig die Stimmung. Das haben Untersuchungen des Psychologen Matthew Lieberman von der Universität von Kalifornien in Los Angeles ergeben. Sobald wir Bedrückendes benennen und uns darüber mit anderen austauschen, wird das Gehirn wesentlich stärker aktiviert als wenn wir über den Kummer nur grübeln. Das wiederum hat zur Folge, dass die negativen Emotionen schneller nachlassen sowie zügiger und besser verarbeitet werden.

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