Studienfachwahl Jungakademiker setzen alles auf Sicherheit

Abiturienten und Studenten wollen vor allem eines: Sicherheit. Im Zweifelsfall müssen deshalb bei der Studienfachwahl private Interessen zurückstecken. Am liebsten wäre ihnen eine Beamtenlaufbahn.

Studienfachwahl: Jungakademiker setzen alles auf Sicherheit Quelle: dpa

Ein Orchideenfach studieren, weil es Spaß macht? Ostafrikanische Sprachen, wegen der Liebe zu Land und Leuten? Für die junge Generation kommt das kaum mehr  in Frage, wie eine aktuelle deutschlandweite Umfrage von univativ unter 1023 Studenten belegt. Univativ ist ein Personaldienstleister, der sich auf die Vermittlung von Studenten und Hochschulabsolventen spezialisiert hat.

Die Jungakademiker folgen demnach bei der Wahl des Studienfachs zwar schon persönlichen Interessen und Begabungen.

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Vor allem aber wünschen sie sich eine sichere berufliche Zukunft – und wählen ihr Studienfach dementsprechend aus. 58 Prozent sagten, dass sie ihr Studienfach gewählt haben, weil sie sich davon nach dem Abschluss einen sicheren Job und ein geregeltes Einkommen versprechen. Und 54 Prozent würden am liebsten eine Beamtenlaufbahn einschlagen.

Die Verdienstaussichten im künftigen Job spielen dagegen eher eine sekundäre Rolle. Auch die Wunschvorstellungen der Eltern sind nicht wichtig. Was den Abschluss angeht, strebt die Mehrheit einen Mastertitel an – weil sie sich davon bessere Berufschancen verspricht. Mit Träumerei und Selbstfindung während des Studiums ist es also offenbar vorbei. 34 Prozent wussten schon nach dem Abitur ganz genau, wohin es beruflich gehen soll – und haben ihren Plan auch genauso durchgezogen.

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