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Talentmanagement Kampf um die Führungskräfte von morgen

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Derzeit sind erst rund zwölf Prozent der Top-Positionen von Frauen besetzt. "Wir wollen weibliche Talente frühzeitiger identifizieren und auf die Aufgaben im oberen Management vorbereiten", sagt Ontyd. Das Fundament dazu aber müsse der Konzern "jetzt auf mittlerer Führungsebene legen".

Eine, die es dank Talentmanagement schon weit gebracht hat, ist Diana Kolb. Die 52-Jährige verantwortet derzeit als Bereichsleiterin die Themen Unternehmensentwicklung und Energiewirtschaft.

Vor 21 Jahren startete sie als Trainee – auch wenn es diese Bezeichnung damals im Konzern noch gar nicht gab. Dennoch wurde sie immer wieder individuell gefördert und dient den Talentmanagern heute zugleich als Vorbild: "Die Trainings und Workshops haben meine Führungskompetenz eindeutig weiterentwickelt", sagt Diana Kolb.

Sie selbst betreut heute zwei Mentees, beides Frauen. Anfangs habe sie gezweifelt, ob sie diese Aufgabe übernehmen solle – mittlerweile ist sie davon überzeugt. Den entscheidenden Biss aber müsse man trotzdem selber mitbringen. Trotz Talentmanagement: einen Karrierefahrstuhl bekommt keiner geboten. 

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