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Apple iPhone ist Managers Liebling

In vielen Berufen geht ohne Smartphone gar nichts mehr. Im Büro waren lange Zeit die Geräte von Hersteller RIM die erste Wahl. Das ist vorbei. Bei den meisten kommt nur noch das iPhone in die Aktentasche.

Das iPhone ist zum Lieblingsspielzeug der Manager geworden. Quelle: dpa

In den Büros der Welt geht es nicht mehr ohne - und sie werden immer mehr. Eine Umfrage von iPass, einem amerikanischen Spezialisten für Unternehmensnetzwerke, unter Unternehmen zeigt es: 95 Prozent der Angestellten haben ein Smartphone. Im letzten Jahr waren es noch zehn Prozent weniger.

Dabei geht es weniger um das private Surfen im Internet oder das Speichern von Fotos und Videos. 91 Prozent der Smartphone-Besitzer haben ihr Gerät aus beruflichen Gründen. Gerade, wer viel unterwegs ist oder auch mal von zuhause aus arbeitet, braucht mittlerweile einen leichten Laptop - oder eben ein Smartphone. Wegen Größe und Gewicht fällt die Wahl wohl nicht schwer.

Zumal viele Betriebe ihren Mitarbeitern Dienst-Smartphones stellen.

Blackberrys sind out

Dabei waren lange Blackberrys die Lieblinge der Manager, im letzten Jahr hatten die Geräte von Research in Motion (RIM) noch einen Anteil von 34,5 Prozent, die Apple-Geräte lagen mit 32,1 Prozent dahinter. Doch nun hat laut der iPass-Erhebung auf bei den Dienst-Smartphones eine wachablösung stattgefunden: Mittlerweile kommt das iPhone auf 45 Prozent Marktanteile, RIM muss sich mit 32,2 Prozent zufrieden geben.

Daran wird sich wohl auch in Zukunft nicht so schnell etwas ändern. 18 Prozent der Teilnehmer der Umfrage gaben jedenfalls an, ein iPhone zu wollen. 11,2 Prozent schielen auf Google-Android, dessen Marktanteile sich binnen eines Jahres von 11,3 auf 21,3 Prozent hochgeschraubt haben. Nur noch 2,3 Prozent wollen ein Blackberry.

Die besten Smartphones im Überblick
Nokia Lumia 800/900 Quelle: REUTERS
A model displays HTC One X during a press conference in Taipei, Quelle: dapd
A worker moves an advertisement for the Samsung Galaxy SIII smartphone Quelle: REUTERS
Samsung Galaxy S2: Der Blick-FängerDer Vorgänger, das Samsung Galaxy S2, ging bereits weg wie warme Semmeln. Die Zehn-Millionen-Marke beim Verkauf hatte Samsung für Ende 2011 angepeilt, aber schon im September geschafft. Im April 2012 waren es bereits 20 Millionen verkaufte Geräte. Trotz des Riesendisplays ermöglicht das Top-Gerät knapp sechs Stunden Dauertelefonieren. Wegen seines Plastikgehäuses wirkt das extrem schlanke Handy allerdings nicht sehr wertig und fast schon zerbrechlich. Technik, Preis:Google Android 2.3 Elf-Zentimeter-Display 800 x 480 Bildpunkte neun Millimeter dick Acht-Megapixel-Kamera FullHD-Video Preis (online, ohne Vertrag): ab 440 Euro Quelle: Pressefoto
Huawei Ascend P1s Quelle: Pressebild
Apple iPhone 4 S - Das DesignerstückDas Gerät, an dem sich alle anderen messen lassen müssen, ist dagegen schon seit Oktober 2011 in Deutschland in den Läden. Obwohl das Smartphone "nur" die überarbeitete Version des iPhone 4 ist, rissen die Kunden es den Händlern nur so aus den Händen - sowohl in den USA als auch im Rest der Welt. In den ersten 24 Stunden gingen bei Apple mehr als eine Million Vorbestellungen für das 4S ein, die Deutsche Telekom warnte die Kunden schon vor Verzögerungen. Äußerlich ist das 4S nicht vom Modell 4 zu unterscheiden. Die Neuerungen stecken im Inneren. Wichtigste funktionale Verbesserung ist die Funktion Siri - ein persönlicher digitaler Assistent, der mit Stimmbefehlen gesteuert wird. Der neue A5-Doppel-Kern-Prozessor macht das Handy gegenüber den Vorgängern deutlich schneller. Allerdings sinkt die maximale Standby-Zeit des Gerätes um ein Drittel von 300 auf 200 Stunden. Die Kamera wurde deutlich verbessert und soll Videos in HD-Qualität aufnehmen können. Die Antenne ist nun ebenfalls deutlich leistungsfähiger. Technik, Preis:Apple iOS 5 Zehn-Zentimeter-Display 960 x 640 Bildpunkte Acht-Megapixel-Kamera mehr als 425.000 Apps Preis: 629 - 849 Euro (ohne Vertrag) Quelle: Pressefoto
Sony Xperia S Quelle: dapd

Bei den befragten Betrieben nutzen 42 Prozent ihr privates Telefon auch für den Job, im Vorjahr waren es noch 34 Prozent, die ihr eigenes Gerät mit ins Büro nahmen. Von den befragten Mitarbeitern besitzen übrigens 44 Prozent einen Tablet-PC, wobei Tablet hier synonym für iPad benutzt werden kann. Noch vor einem halben Jahr arbeiteten nur rund ein Drittel (33 Prozent) mit dem iPad. Allgemein haben die Apple-Produkte in den Büros und Aktentaschen die Nase vorn.

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