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Bei Flugreisen Geld sparen Business Class fliegen, Economy zahlen

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Flexibilität hilft sparen

So fliegt fast kein Manager spontan und kurzfristig für weniger als 5000 Euro von Deutschland nach Japan. „Doch je flexibler ein Urlauber bei Abflugsort oder Reisezeit ist, umso mehr kann er sparen“, erklärt Julia Stadler Damisch, Managing Director Deutschland, Österreich, Schweiz bei der Reisesuchmaschine Kayak aus den USA.

Dafür gibt es fünf einfache Wege.

Die Luxus-Angebote der Fluglinien
Etihad (I)Ein wenig hat die Staatslinie aus Abu Dhabi immer unter ihrer Rolle als Nachzügler gegenüber ihren Lokalrivalen gelitten. Emirates aus Dubai war größer und Qatar Airways aus Katar hatte laut Marktforschern wie der britischen Skytrax den besseren Service. Nun ist Etihad endlich Nummer eins mit der luxuriösesten First Class.
Etihad (II)Denn das „The Residence“ genannte Angebot ist im Gegensatz zur Konkurrenz kein mehr oder weniger umbauter Sitz, sondern eine Art Dreiraum-Wohnung mit Aufenthaltsraum, eigenem Bad mit Dusche, einem Schlafzimmer und einem eigenen Butler.
Etihad (III)Exklusiv wird das Angebot gleich aus zwei Gründen: Es kostet pro einfachem Flug mindestens 14.000 Dollar. Und angeboten wird es erst ab dem kommenden Jahr und nur auf den insgesamt zehn Superjumbos A380 von Etihad.
Emirates (I)Seine Konkurrenten aus Europa erschreckte die Staatslinie aus Dubai lange Zeit vor allem durch Kampfpreise und starkes Wachstum. Doch Fünf-Sterne-Linie setzte auch einen neuen Maßstab beim Service. Quelle: PR
Emirates (II)Als erste baute sie in ihrer First Class um, spendierte den luxuriösen Schlafsessel eine Wand und machte daraus eine Suite mit einem eigenen Kühlschrank. Quelle: PR
Emirates (III)Das toppte die Fluggesellschaft Emirates noch, als sie in ihre Superjumbos A380 statt der üblichen Toiletten zwei komplette Badezimmer mit Dusche einbaute. Die waren so beliebt, dass die Linie die Zeit unter der Brause beschränken musste, damit jeder mal dran kam. Kein Wunder, dass die Linie nun die Führung halten will und wie Lokalrivale Etihad ein fliegendes Dreiraum-Appartement plant. Quelle: PR
Singapore Airlines (I)In Sachen Service hat keine Airline einen besseren Ruf als die Linie aus dem südostasiatischen Stadtstaat. Kein Wunder, bot sie doch als erste persönliche Bildschirme auch in der Economy Class und Video-on-Demand im Unterhaltungsprogramm. Zudem gibt es besonders großzügige, nicht zu sehr umbaute Schlafsessel und im A380 sogar eine umbaute Kabine, die sich zum Doppelbett erweitern lässt. Quelle: PR

1. Luxus zukaufen: Ersparnis bis 40 Prozent

Schnäppchenjäger wühlen sich persönlich durch den Sonderangebotswust, schlaue Vielflieger lassen suchen. Gut sind die Newsletter von Online-Portalen, besser sind neutrale Infodienste wie der von Berater Koenig oder vor allem für US-Reisende www.Joesentme.com, die neben Flügen auch Angebote von Hotels oder Reisegepäck bieten. Zu den Standards gehören Partner-Tarife, bei denen ein Mitreisender etwa bei Swiss nur die Steuern und Gebühren im Wert von bis zu 400 Euro zahlt.

Wer statt Freizeit lieber Geld investiert, kann sich den Platz vorne im Flugzeug auch im Nachhinein dazukaufen. Denn immer mehr Linien wie Air Canada oder Austrian Airlines offerieren leere Premiumplätze beim Check-in oder am Gate für mehr als 1000 Euro günstiger, als bei der noblen Direktbuchung. Wem das Kasino am Gate zu unsicher ist, kann bei Austrian Airlines, KLM oder Air New Zealand bei einer Online-Versteigerung mitbieten und erfährt mindestens drei Tage vor Abflug, ob sein Gebot zum Zuge kommt.

Das bietet die Premium-Economy-Klasse bei verschiedenen Fluglinien

2. Richtige Reisezeit: Ersparnis bis 50 Prozent

Die einfachste Regel für günstige Tickets ist: Dann buchen, wenn es kein Geschäftsreisender tut. Laut einer Studie des Portals Kayak sparen Kunden bei fast allen Fluglinien bis zur Hälfte, wenn sie früh, aber nicht zu früh buchen. In Richtung Mittelamerika ist der Rabatt in der Regel fünf Monate vor dem Abflug am größten. Gen Afrika lohnt sich Geduld. Hier fanden die Tester zwei Wochen vor Abflug den niedrigsten Preis.

Auch im Laufe der Woche schwanken die Preise. Weil mittwochs und zur Mittagszeit die wenigsten Geschäftsreisenden unterwegs sind, kosten die Tickets im Schnitt nur halb so viel wie am Montag oder am Abend.

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