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Die andere Seite der Coronakrise Nachrichten, die wieder Mut machen

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Gute Nachrichten in der Coronakrise vom Donnerstag, 26. März

Norwegen: Homeoffice macht uns nicht weniger produktiv. Das Arbeiten im Homeoffice macht Arbeitnehmer nach Angaben norwegischer Wissenschaftler nicht weniger produktiv. Unter den richtigen Voraussetzungen seien virtuell zusammenarbeitende Teams manchmal sogar effektiver als solche am selben Standort, wird der Forscher Nils Brede Moe in einem Artikel zitiert, den die unabhängige norwegische Forschungsorganisation Sintef auf ihrer Webseite veröffentlichte.

Unter Berufung auf verschiedene aktuelle Sintef-Forschungsarbeiten kommt Moe zu dem Schluss: „Es ist nicht der Fall, dass virtuelle Teams eine geringere Produktivität bedeuten.“ Es könne jedoch etwas schwieriger für solche Teams sein, effektiv zu arbeiten. Entscheidend sei unter anderem, dass die Kollegen mit den richtigen Werkzeugen zur Kommunikation während der Arbeit ausgestattet seien. Dazu gehören vor allem Videokonferenzen, so die Wissenschaftler.

Deutschland: Bosch entwickelt Corona-Schnelltest-Gerät. Der Technologiekonzern Bosch hat zusammen mit Randox Laboratories ein Analysegerät für Corona-Schnelltests entwickelt. Das Gerät mit dem Namen Vivalytic könne zehn Atemwegserreger gleichzeitig innerhalb von zweieinhalb Stunden diagnostizieren. Das Analysegerät für die vollautomatisierten Tests ist schon seit Februar erhältlich, die Testkartuschen für den Covid-19-Erreger sollen nach der Zulassung ab April verfügbar sein.

Bosch will die Testvorrichtungen über Medzintechnik-Vertriebspartner Laboren, Krankenhäusern und Arztpraxen anbieten. Der Preis des Apparates sei in etwa so hoch wie der von konkurrierenden Produkten. Eine Kartusche kostet einer Sprecherin zufolge einen höheren zweistelligen Eurobetrag.

Indien: 510 deutsche und andere europäische Reisende ausgeflogen. Trotz einer Ausgangssperre in ganz Indien sind 510 gestrandete deutsche und andere europäische Touristen aus dem Land ausgeflogen worden. Die Lufthansa-Maschine aus Neu Delhi kam am Donnerstagmorgen in Frankfurt an, wie die Deutsche Botschaft auf Twitter mitteilte. Sie war eine von wenigen Fliegern, die den großen Flughafen in Neu Delhi in der Nacht verließen.

Deutschland: Virologe könnte bald Hoffnungsschimmer sehen. Der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charite hofft, dass die Beschränkungen des öffentlichen Lebens sich bald auch in den Zahlen der infizierten Fälle bemerkbar machen. Es sei zu hoffen, dass der jüngste Trend mit immer mehr neuen Fällen jeden Tag langsam abgemildert werden könne. Das könne womöglich in den nächsten Tagen in den Zahlen ablesbar sein.

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