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Die andere Seite der Coronakrise Nachrichten, die wieder Mut machen

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Gute Nachrichten in der Coronakrise vom Mittwoch, 25. März

Deutschland: Enormer Zulauf beim Vermittlungsportal für Erntehelfer. Das deutsche Jobvermittlungsportal für Erntehelfer wird laut Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) „überrannt“. Bis Dienstagabend hätten sich bereits 16.000 Menschen gemeldet, die in der Landwirtschaft aushelfen wollten, sagt sie dem „SWR“.

Deutschland: Union und SPD wollen steuerfreie „Corona-Prämien“ an Mitarbeiter. Beschäftigte mit besonderen Leistungen in der Corona-Krise sollen finanziell belohnt werden - das wollen Union und SPD im Bundestag. Sie sprechen sich für steuerfreie Prämienzahlungen an Beschäftigte aus. Unions-Fraktionsvize Andreas Jung (CDU) sagte der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch: „Wir sollten besondere Leistungen in der Corona-Krise steuerlich unterstützen. Wenn ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern einen Bonus für ihren Einsatz bezahlt, sollte dieser von der Steuer frei gestellt werden.“ Viele Mitarbeiter leisteten Herausragendes und hielten buchstäblich den Kopf hin. „Die Kosten kann der Staat schultern. Das Finanzministerium sollte das zeitnah umsetzen.“

Deutschland: Dortmunder Konditor backt Klopapier-Kuchen. Tim Kortüm (36), Bäckermeister aus Dortmund, heitert mit Klopapier-Kuchen in der Corona-Krise seine Kunden auf und trifft offenbar einen Nerv. „Uns ist ja hier vieles weggebrochen: Keine Hochzeitstorten mehr, keine belegten Brötchen für Veranstaltungen. Da kam die Idee mit dem Klopapier-Kuchen“, sagte der Inhaber einer Bäckerei und Konditorei im Dortmunder Ortsteil Schüren der Deutschen Presse-Agentur. Zunächst habe er nicht mehr als nur einen Scherz machen wollen. Doch der runde Marmorkuchen, der mit weißem Fondant umwickelt ist und so einer Klopapierrolle sehr ähnelt, habe sofort reißenden Absatz gefunden: „Die ersten acht Exemplare waren in wenigen Minuten weg“, erzählte der 36-Jährige. Mittlerweile produziert die Bäckerei 200 Klopapier-Kuchen pro Tag. Den Verlust können die süßen Rollen zwar nicht komplett auffangen, aber immerhin haben die rund 40 Mitarbeiter wieder etwas zu tun, so der Bäckermeister.

Deutschland: Bisher 150.000 Deutsche aus dem Ausland zurückgeholt. Das Auswärtige Amt hat gemeinsam mit den Reiseveranstaltern inzwischen mehr als 150.000 im Ausland gestrandete deutsche Urlauber zurückgebracht, wie ein Sprecher sagt. Zum Zeitpunkt der weltweiten Reisewarnung seien etwa 200.000 Deutsche im Ausland gewesen. Die Rückholungen gingen weiter. Das Augenmerk richte sich nun auf die schwierigeren Fälle, wo das Ausfliegen nicht so leicht möglich sei.

China: Adidas-Läden öffnen wieder. Nachdem China einen großen Teil der wegen der Corona-Krise verhängten Beschränkungen aufgehoben hat, hat der Herzogenauracher Sportkonzern Adidas die meisten seiner Läden in dem Land wieder geöffnet. Von den 500 selbst betriebenen Geschäften seien alle wieder geöffnet und auch die 11500 Läden von Partnern liefen wieder, wenn auch vielfach mit verkürzten Öffnungszeiten. Die Kunden, heißt es bei Adidas, kehrten nach und nach zurück. Der Dax-Konzern hatte wie sein Konkurrent Nike die Shops in China vor knapp acht Wochen schließen müssen. Wegen Corona rechnet Adidas allein in China mit einem hohen Minus bei Umsatz- und Gewinn. Die Geschäfte in Europa und Nordamerika bleiben weiterhin geschlossen.

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