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Die andere Seite der Coronakrise Nachrichten, die wieder Mut machen

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Gute Nachrichten in der Coronakrise vom Montag, 23. März

Deutschland: Coronakrise beschert Erotikbranche kräftiges Umsatzplus. Der Facebook-Post des Duisburger Erotikshops Pussy Pleasure war ursprünglich als Scherz gedacht. Die Inhaber posteten auf dem Kanal ihres Shops ein Foto eines Autos, auf dem der Schriftzug „Dildotaxi“ prangt. Aus dem Witz wurde Realität. Das „Dildotaxi“ beliefert nun tatsächlich Kunden im Stadtgebiet mit Sexspielzeug und Co. Nicht nur der Duisburger Laden profitiert von der Coronakrise. Die Menschen sind mehr zuhause – und wollen ihre Zeit offensichtlich im Schlafzimmer totschlagen. Eigenen Angaben zufolge hat sich die Zahl der Bestellungen beim Online-Erotikshop eis.de mit Beginn der Coronakrise verdoppelt. Die Betreiber von Pornowebseiten registrieren, dass bis zu 30 Prozent mehr Nutzer auf ihren Plattformen unterwegs sind. Und auch der Kondomhersteller Ritex verzeichnet einen „drastischen Umsatzanstieg“, so eine Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Im Vormonatsvergleich hätten sich die Umsätze fast verdoppelt. Anscheinend stellen sich die Bürger auf eine lang andauernde Krise ein: „Besonders stark haben sich Großpackungen verkauft.“

Deutschland: Virologin erwartet bald schnellere Coronavirus-Tests. Die Virologin Sandra Ciesek vom Klinikum der Frankfurter Goethe-Universität erwartet noch in diesem Monat einfachere und schnellere Tests auf das Coronavirus. „Was die Tests angeht wird sich die Lage bald entspannen“, sagte Ciesek der Deutschen Presse-Agentur. Ciesek, eine der führenden Forscherinnen für Sars-CoV-2 in Deutschland, sagt, sie sei sehr hoffnungsvoll, dass es in den kommenden Wochen Tests geben werde, die nicht so anspruchsvolle Laborarbeit erfordern. Verschiedene Firmen hätten schnellere Tests entwickelt, die vielleicht noch im März oder April auf den Markt kämen – zum Beispiel ein System, „mit dem man zum Beispiel in der Notaufnahme in etwa 90 Minuten ein Testergebnis bekommt“. In den USA wurde bereits ein neuer Schnelltest auf Sars-CoV-2 zugelassen. Er soll laut Hersteller Cepheid innerhalb von 45 Minuten eine Infektion nachweisen. In einer Mitteilung der Arzneimittelbehörde FDA hieß es, der Test ermögliche es, „innerhalb von Stunden“ Ergebnisse zu bekommen. Cepheid will die Tests ab kommender Woche ausliefern. Er ist für ein Diagnostik-Gerät desselben Herstellers konzipiert.

USA: Antikörpertest für bisher unerkannte Covid-19-Infektionen.Virologen der Icahn School of Medicine am Mount Sinai Krankenhaus in New York ist es gelungen, einen Antikörpertest für Coronaviren herzustellen. Mit dem Test ist es nun nicht nur möglich, aktive Infektionen zu erkennen, sondern auch solche, die ohne große Symptome abgeklungen sind. So lässt sich ein viel genaueres Bild erzielen, wie groß der Anteil in der Bevölkerung ist, die sich mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert hatten. Die Wissenschaftler haben inzwischen eine Anleitung ins Netz gestellt, nach der andere Labor den Test ganz einfach selbst herstellen können. In einigen New Yorker Krankenhäusern ist der Test inzwischen im Einsatz.

China: Keine Neuinfektionen gemeldet – den fünften Tag in Folge. Das berichten örtliche Behörden in Festland-China. Lediglich die Zahl der aus dem Ausland eingeschleppten Fälle stieg weiter an, wie die Nationale Gesundheitskommission mitteilte. Von 39 Neuinfektionen gingen alle darauf zurück. Dabei handelt es sich vor allem um chinesische Heimkehrer.

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