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Drogenmissbrauch Nase voll? Hilfe zum Ausstieg

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Ansprechen

Welche Indizien es für eine Abhängigkeit gibt, erfahren Sie bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA). Wenn Sie sicher sind, dass ein Kollege oder ein Angehöriger ein Suchtproblem hat, sprechen Sie denjenigen an. Wichtig: Machen Sie ihm keine Vorwürfe, sondern schildern Sie Ihre Eindrücke und bieten Sie im gleichen Atemzug Hilfe an.

Gespräche führen

Die BzGA empfiehlt Vorgesetzten, mit Mitarbeitern sogenannte „Stufengespräche“ zu führen, in denen das Problem thematisiert, Hilfe angeboten und mögliche Sanktionen angesprochen werden.

Für Angehörige und Kollegen

Helfen

Selbst den Therapeuten zu spielen, funktioniert nicht. Es bringt auch nichts, Drogen zu verstecken. Wichtiger ist es, den Betroffenen zu überzeugen, einen unabhängigen Experten zu konsultieren.

Denken

Sie an sich selbst Im schlimmsten Fall können Sie als Angehöriger „co-abhängig“ werden: Die Sucht Ihres Liebsten beherrscht dann auch Ihren Alltag. Spätestens jetzt sollten sie den Kampf auf- und dem Betroffenen die Verantwortung zurückgeben.

Druck machen

Wenn der Betroffene die angebotene Hilfe nicht in Anspruch nimmt, sollten Sie die Möglichkeit einer (vorübergehenden) Trennung ansprechen.

Konsequent bleiben

Gehen Sie mit solchen Drohungen aber vorsichtig um, denn Sie müssen sie im Zweifel durchziehen, um Ihre Glaubwürdigkeit nicht zu verlieren.

Begleiten

Angehörige sollten aktiv am Gesundungsprozess teilnehmen und hinterher gemeinsam einen Neuanfang wagen.

Adressen, Links und Lesetipps

ADRESSEN

Die Oberbergkliniken im Schwarzwald, im Weserbergland und in Berlin/Brandenburg. Die Beratungshotline ist unter der kostenlosen Nummer 08 00/3 22 23 22 zu erreichen. Weitere Infos im Internet unter oberbergkliniken.de Die Privatklinik Meiringen in der Schweiz wiederum bietet die neuartige Prometa-Therapie an. Kontakt: Privatklinik Meiringen, Willigen, CH-3860 Meiringen, Telefon  00 41/3 39 72 81 11, Internet: pm-klinik.ch Der private Suchtberater Karsten Strauß wiederum bietet Suchtakupunktur und Hausbesuche in ganz Deutschland an. Kontakt: Strauß & Partner, Dorfstraße 40, 24360 Barkelsby, Telefon 0 43 51/87 92 35, Internet: suchtintervention.de. „Einmal Daun statt dauernd high“ – damit werben die Kliniken Daun in der Eifel, die unterschiedliche Therapieformen anbieten und mit Unternehmen kooperieren. Kontakt: Verhaltensmedizinisches Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen und Psychosomatik, Schulstr. 6, 54550 Daun, Telefon: 0 65 92/2 01 0, Internet: ahg.de

 

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