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Flüssig bleiben Die Reisekasse sollte gut gemischt sein

Unterwegs im Urlaub und plötzlich kein Geld mehr? Das ist wohl eine der schlimmsten Vorstellungen jedes Urlaubers. Um flüssig zu bleiben, sollten Reisende auf unterschiedliche Zahlungsmittel setzen. Wichtige Tipps.

Der MixDie Mischung macht’s. „Grundsätzlich sollte man sich im Urlaub nie auf ein einziges Zahlungsmittel verlassen“, rät Markus Feck, Rechtsanwalt und Finanzexperte der Verbraucherzentrale NRW.  Schließlich benötigt man noch eine Reserve, falls das Bargeld aufgebraucht ist oder eine Karte nicht akzeptiert wird. Quelle: dpa
BargeldOhne Bargeld geht es nicht. Verbraucherschützer raten jedoch, nicht mehr als ein Viertel des geplanten Reisebudgets in Form von Bargeld mitzunehmen. Wer die Euro-Zone verlässt, sollte vorab bereits einen Teil des benötigten Bargelds in die Landeswährung tauschen. Sind auch Euro-Scheine im Gepäck, sollten sich Verbraucher über die Vorgaben zur Deviseneinfuhr im Urlaubsland erkundigen. Quelle: AP
Giro-Karte - MaestroWas früher EC-Karte hieß, ist heute die Girocard. Die meisten Girocards deutscher Banken tragen das Maestro-Zeichen, hier wird also mit Mastercard kooperiert. „Die Karten können in der Regel weltweit an Geldautomaten und an Kassen eingesetzt werden“, sagt Feck. Anders sieht es bei V-Pay-Karten aus… Quelle: dpa
Giro-Karte -V-PayDie Karten des Konkurrenten Visa sind nur in den EU-Ländern einsetzbar, außerdem in der Schweiz, der Türkei, Island, Kroatien und Norwegen. Quelle: dpa
KreditkartenMit Kreditkarten von Mastercard und Visa können Kunden weltweit an Automaten Geld abheben und an der Kasse bezahlen. Dafür sollten sie sich aber auch ihre Geheimzahl merken. Quelle: dpa
Postbank SparcardEine Besonderheit bietet die Postbank Sparcard. Kunden können damit zehn Mal im Jahr kostenlos Bargeld an Automaten mit Visa- und mit Plus-Zeichen abheben. Bei anderen Karten gilt grundsätzlich: Häufig kleine Beträge abzuheben, ist meist teurer als seltener etwas mehr Geld am Automaten zu holen. Quelle: dpa
Bankdaten schützenWie zu Hause gilt auch auf Reisen: Um die persönlichen Daten zu schützen, sollten Kunden immer darauf achten, dass sie ihre PIN verdeckt eingeben. „Zudem solle man Geldautomaten, die in Flughäfen aufgestellt oder außen an Gebäuden angebracht sind, meiden“, rät Feck. Zum einen könnten Betrüger solche Automaten leichter manipulieren. Zum anderen sei es für den Kunden teils schwierig herauszufinden, zu welchem Institut der Automat gehört. Das kann insbesondere dann problematisch sein, wenn der Automat den gewünschten Geldbetrag nicht ausspuckt. „Am besten nutzt man einen Automaten innerhalb einer Bank oder notfalls am Bankgebäude, rät der Verbraucherschützer. Quelle: dpa
ReiseschecksReiseschecks verlieren an Bedeutung. „Sie werden mehr und mehr von der Kreditkarte abgelöst, denn die Schecks sind vergleichsweise teuer und auch nur dann sinnvoll, wenn es am Urlaubsort eine Bank gibt, bei der man sie einlösen kann“, sagt Verbraucherschützer Feck. Sehr hilfreich sind sie aber dann, wenn Bargeld und Karten gestohlen wurden. Quelle: dpa
Bargeld verschickenFür absolute Notfälle gibt es dann noch die Transfersysteme von Western Union und Moneygram. Dabei kann in einer deutschen Annahmestelle Geld eingezahlt und an eine Empfangsstelle im Ausland transferiert werden. Quelle: dpa
Schutz vor DiebstahlAuch, wenn das Accessoire nicht als besonders modisch gilt, „den besten Schutz vor Diebstahl der Geldbörse bietet immer noch der gute alte Brustbeutel“, sagt Feck. Quelle: Handelsblatt Online
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