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Führungsinstrument Coaching: Das sagen Klienten und Coachs

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Das sagen Coachs: In der Prioritätenfalle

Coaching: Das sagen Klienten und Coachs

Kaum eine Frage wird in der Zunft der Coachs und Trainer heißer diskutiert: Wo beginnt Coaching und wo hört Training auf? Es geht dabei um Standortbestimmung, es geht um Abgrenzung – es geht um 250 Millionen Euro. So groß schätzt etwa Christopher Rauen, Vorsitzender des Branchenverbands DBVC, das Marktvolumen der Coachs im deutschsprachigen Raum. Das Problem der Branche: Es gibt weder einheitliche Qualitätskriterien, Ausbildungen und Anforderungen an Erfahrungen und Methoden der Coachs. Entsprechend unklar sind die Erwartungen, mit denen die Klienten zum Coaching kommen – und entsprechend groß das Konfliktpotenzial. Wir haben die Coachs selbst dazu befragt: Welche Erfahrungen haben Sie mit Ihren Klienten gemacht? Mit welcher Erwartungshaltung kommen diese zu Ihnen? Gab es nach der Beratung auch schon Ärger – und falls ja, warum? Und haben Sie Klienten abgelehnt? Hier einige Antworten:

„Die Herausforderung ist, nach dem Aufbau eines Vertrauensverhältnisses über die Phase des „Sich-Strukuriert-Auskotzens“ hinauszukommen. Bei der Formulierung dieser Entwicklungsziele erlebe ich viele Eiertänze. Es reicht nicht, das Ziel nur anzuvisieren, irgendwann muss man springen.“ Armin Karge

„Ein sinnvolles Coaching ist ein Dialog auf Augenhöhe. Allerdings machen wir häufig die Erfahrung, dass Kunden auf ein bereits a priori festgelegtes Ergebnis pochen.“ Roger Schug

„Zu einem Coaching gehört, die Erwartungen und Ziele zu Beginn sauber herauszuarbeiten und im Laufe der Gespräche zu überprüfen, ob die Ziele noch die gleichen sind.“ Sigrid Goeckel

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    „Oft bewegen sich die Menschen mit ihren Anliegen in einer Prioritätenfalle und sind froh, wenn sie Unterstützung erfahren, ihren eigenen Lösungszugang zu durchdenken.“ Konstanze Streese

    „Meist haben die Klienten den Einstieg in das Thema schon vollzogen und suchen nun nach einem professionellen Begleiter.“ Olaf Hinz

    „Coaching erfüllt zwei Funktionen: Die eine Hälfte der Coachees erhofft sich eine Optimierung der Leistung, für die anderen geht es um Bewusstmachen, Reflektieren und infrage stellen. Die zweite Hälfte ist mir lieber.“ Roland Kopp-Wichmann

    „Ich erlebe Klienten nicht als verlorene Schäfchen. Die Mehrzahl schaut sich mehr als einen Coach an und hat Alternativen abgeklopft.“ Ulrike Rheinberger

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